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	<title>EffJot &#187; Geologie</title>
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	<description>Geologie, Debiles, Kochen, und mehr</description>
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		<title>Where on Google Earth #207</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2010/06/where-on-google-earth-207/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 12:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[WoGE]]></category>

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		<description><![CDATA[Ziemlich genau ein halbes Jahr nach meinem letzten WoGE-Treffer hab ich endlich mal wieder eins erwischt: Simon hat im letzten WoGE (gehostet auf Jeromes Blog) den Berg Tronfjell, eine schöne Gabbro-Intrusion in den Kaledoniden Norwegens, gezeigt. Ich möchte mich mit einer doch etwas jüngeren Bildung anschließen:

Für diejenigen, die neu bei Where on (Google) Earth sind: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ziemlich genau ein halbes Jahr nach meinem letzten <a href="http://ron.outcrop.org/kml/WoGE.kmz">WoGE</a>-Treffer hab ich endlich mal wieder eins erwischt: Simon hat im <a href="http://sedimentsexactly.blogspot.com/2010/06/woge-206-update.html">letzten WoGE</a> (gehostet auf <a href="http://sedimentsexactly.blogspot.com/">Jeromes Blog</a>) den Berg Tronfjell, eine schöne Gabbro-Intrusion in den Kaledoniden Norwegens, gezeigt. Ich möchte mich mit einer doch etwas jüngeren Bildung anschließen:</p>
<div id="attachment_1945" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2010/06/WoGE207.jpg"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2010/06/WoGE207-480x321.jpg" alt="Where on Google Earth #207." title="Where on Google Earth #207." width="480" height="321" class="size-large wp-image-1945" /></a><p class="wp-caption-text">Where on Google Earth #207.</p></div>
<p><span id="more-1944"></span></p>
<p>Für diejenigen, die neu bei Where on (Google) Earth sind: einfach einen Kommentar mit geographischer Länge und Breite (oder eine Ortsbezeichnung) hinterlassen und darin etwas über die (geologischen) Besonderheiten in diesem Bild schreiben.  Der Gewinner darf dann das neue WoGE aussuchen.</p>
<p>In den Kommentaren bitte möglichst englisch schreiben.</p>
<p>Weil dieses WoGE doch recht offensichtlich ist, gilt Schotts Regel: frühere Gewinner müssen für jedes WoGE, das sie erraten haben, 1 Stunde mit der Antwort warten.</p>
<p>Veröffentlicht am 20. Juni, 14:00 MESZ (12:00 UTC).</p>
<p>Viel Spaß und Erfolg!</p>
<img src="http://blog.effjot.net/?ak_action=api_record_view&id=1944&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Boobquake-Ergebnisse</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2010/04/boobquake-ergebnisse/</link>
		<comments>http://blog.effjot.net/2010/04/boobquake-ergebnisse/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 22:02:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[alltäglicher Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Entgegen den Befürchtungen von Ayatollah Kazem Sedighi scheinen unzüchtig gekleidete Frauen keine signifikante Erhöhung der seismischen Aktivität zu verursachen.
Die Initiatorin des Forschungsprojekts kommt in einer ersten statistischen Auswertung der Daten zu diesem beruhigenden Ergebnis.


Sie räumt zu Recht ein, daß das Experiment nicht ganz perfekt ist (so fehlen z.B. der Vergleichsplanet mit ausschließlich burkatragenden Frauen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Entgegen den Befürchtungen von Ayatollah Kazem Sedighi scheinen unzüchtig gekleidete Frauen keine signifikante Erhöhung der seismischen Aktivität zu verursachen.</p>
<p>Die Initiatorin des <a href="http://www.blaghag.com/2010/04/in-name-of-science-i-offer-my-boobs.html">Forschungsprojekts</a> kommt in einer ersten <a href="http://www.blaghag.com/2010/04/and-boobquake-results-are-in.html">statistischen Auswertung</a> der Daten zu diesem beruhigenden Ergebnis.</p>
<p><a href="http://www.blaghag.com/2010/04/and-boobquake-results-are-in.html"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2010/04/boobquakemagnitudes-480x478.png" alt="Boxplots der Magnituden aller vergangener Erdbeben und der Erdbeben während des Boobquake-Experiments. (Quelle: Jen McCreight)" title="Boxplots der Magnituden aller vergangener Erdbeben und der Erdbeben während des Boobquake-Experiments. (Quelle: Jen McCreight)" width="480" height="478" class="alignnone size-large wp-image-1879" /></a></p>
<p><span id="more-1877"></span></p>
<p>Sie räumt zu Recht ein, daß das Experiment nicht ganz perfekt ist (so fehlen z.B. der Vergleichsplanet mit ausschließlich burkatragenden Frauen und eine brauchbare Metrik für Unzüchtigkeit von Kleidung), aber im wesentlichen scheint es mir als erste orientierende Analyse recht brauchbar.  <a href="http://web.ics.purdue.edu/%7Ebraile/new/EqStatistics.pdf">Weitergehende Betrachtungen</a> gibt&#8217;s von der Purdue University.</p>
<p>Mal sehen, ob Gott den Staat Indiana demnächst im Boden versinken lässt.</p>
<p>Auch der <a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,691129,00.html">Spiegel</a> hat über den Aufruf zum &bdquo;Brustbeben&ldquo; (Ich finde, &ldquo;Boobquake&rdquo; klingt definitiv besser.) berichtet, jedoch noch nicht über die Ergebnisse.</p>
<p><del datetime="2010-04-30T21:58:23+00:00">Bei <a href="http://scienceblogs.de/">Scienceblogs.de</a> gibt&#8217;s leider noch nix, aber ich denke, das kommt bald.</del></p>
<p><ins datetime="2010-04-30T21:58:23+00:00">Update 30.04.10:</ins> Bei Scienceblogs.de hat sich Ole Sumfleth von <a href="http://www.scienceblogs.de/and-the-water-seems-inviting/2010/04/gottes-sundenbocke-boobquake-2010-und-andere-verrucktheiten.php">And the water seems inviting</a> mit der Aktion, auch im weiteren Zusammenhang (&ldquo;Blame Games&rdquo; der Fundamentalisten), angenommen.</p>
<p>Lars Fischer in seinem <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/fischblog/allgemein/2010-04-26/erdbeben-und-leicht-bekleidete-frauen">Artikel auf Fischblog</a> dreht zudem den Spieß noch ein bißchen um:</p>
<blockquote><p>Die Schauplätze der letzten zwei schweren Erdbeben waren Haiti und Chile, beides stark religiös geprägte Gesellschaften. Der Gottesstaat Iran gehört zu den Regionen mit dem größten Bebenrisiko der Welt, während man von Erdbeben bei den dezidiert gottlosen Skandinaviern praktisch nie etwas hört.</p></blockquote>
<img src="http://blog.effjot.net/?ak_action=api_record_view&id=1877&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Sache mit der Arche und den fehlenden Dinosauriern</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2010/02/die-sache-mit-der-arche-und-den-fehlenden-dinosauriern/</link>
		<comments>http://blog.effjot.net/2010/02/die-sache-mit-der-arche-und-den-fehlenden-dinosauriern/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 17:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[alltäglicher Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;ist nun geklärt:
(Von Bizarro; neulich bei Pharyngula entdeckt.)
Zum Glück mußte ich mich bis jetzt noch nicht mit Studenten über das kreationistische Gaga auseinandersetzen, auf das der Cartoon anspielt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&hellip;ist nun geklärt:</p>
<div id="attachment_1773" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2010/02/bz-DINO-ARK-11-16-08-WB.jpg"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2010/02/bz-DINO-ARK-11-16-08-WB-480x250.jpg" alt="" title="bz DINO ARK 11-16-08 WB" width="480" height="250" class="size-large wp-image-1773" /></a><p class="wp-caption-text">Ark Theory.</p></div>
<p>(Von <a href="http://bizarrocomic.blogspot.com/2008_11_01_archive.html">Bizarro</a>; neulich bei <a href="http://scienceblogs.com/pharyngula/2010/02/mammals_vs_saurians.php">Pharyngula</a> entdeckt.)</p>
<p>Zum Glück mußte ich mich bis jetzt noch nicht mit Studenten über das kreationistische Gaga auseinandersetzen, auf das der Cartoon anspielt.</p>
<img src="http://blog.effjot.net/?ak_action=api_record_view&id=1774&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Erste Ergebnisse der Geoblog-Umfrage 2009</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2010/01/erste-ergebnisse-der-geoblog-umfrage-2009/</link>
		<comments>http://blog.effjot.net/2010/01/erste-ergebnisse-der-geoblog-umfrage-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 23:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[So lange hab ich drauf gewartet und jetzt dann fast verpasst: es gibt erste Ergebnisse der Geoblog-Umfrage 2009. Lutz Geißler hat sie umfangreicher auf Englisch bei geoberg.de und etwas kürzer auf Deutsch bei geonetzwerk.org zusammengestellt. Eine Veröffentlichung in einer noch nicht näher benannten Zeitschrift ist beabsichtigt.
Interessant finde ich (ähnlich wie schon letztes Mal), daß sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So lange hab ich drauf gewartet und jetzt dann fast verpasst: es gibt erste Ergebnisse der <a href="http://blog.effjot.net/2009/10/geoblog-umfrage/">Geoblog-Umfrage 2009</a>. Lutz Geißler hat sie umfangreicher auf <a href="http://www.geoberg.de/blog/geoblogosphaere-web-2-0/short-summary-of-the-geoblogosphere-survey-results-2009">Englisch bei geoberg.de</a> und etwas kürzer auf <a href="http://www.geonetzwerk.org/2010/01/18/ergebnisse-der-2-internationalen-geoblog-umfrage-2009/comment-page-1/#comment-214">Deutsch bei geonetzwerk.org</a> zusammengestellt. Eine Veröffentlichung in einer noch nicht näher benannten Zeitschrift ist beabsichtigt.</p>
<p>Interessant finde ich (ähnlich wie schon <a href="http://nvcc.edu/home/cbentley/geoblog/2008/09/rise-of-geoblogosphere.html?showComment=1222374360000#c5647543862266703156">letztes Mal</a>), daß sich die Geoblogs in Deutschland auf den Osten und Norden beschränken.  Gibt&#8217;s niemand, der sich z.B. für die Alpen &bdquo;zuständig&ldquo; fühlt?</p>
<img src="http://blog.effjot.net/?ak_action=api_record_view&id=1732&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Moderne Kunst&#8220; &#8211; Hydrogeologie</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2010/01/moderne-kunst-hydrogeologie/</link>
		<comments>http://blog.effjot.net/2010/01/moderne-kunst-hydrogeologie/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 23:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild und Ton]]></category>
		<category><![CDATA[Hydrogeologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor geraumer Zeit hatte ich ein farbenfrohes Objekt moderner Gestaltungskunst gepostet und mich gefragt, ob jemand erkennt, was das wohl ist.  Ein, zwei Leute waren davon zwar angetan, konnten aber der &#8222;Frau mit Fisch&#8220; leider nichts weiter hinzufügen&#8230;
Jetzt also das Bild im Gesamtzusammenhang:

Die &#8222;Frau mit Fisch&#8220; war also die Raumdarstellung der Mächtigkeiten und Durchlässigkeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor geraumer Zeit hatte ich ein <a href="/2009/06/modern-art-quiz/">farbenfrohes Objekt moderner Gestaltungskunst</a> gepostet und mich gefragt, ob jemand erkennt, was das wohl ist.  Ein, zwei Leute waren davon zwar angetan, konnten aber der &bdquo;Frau mit Fisch&ldquo; leider nichts weiter hinzufügen&hellip;</p>
<p>Jetzt also das Bild im Gesamtzusammenhang:</p>
<div id="attachment_1717" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2010/01/gwk-bayern-komplett.jpg"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2010/01/gwk-bayern-komplett-480x334.jpg" alt="Grundwasserkarte von Bayern 1:25000, Blatt 6532 Nürnberg (1970)." title="gwk-bayern-komplett" width="480" height="334" class="size-large wp-image-1717" /></a><p class="wp-caption-text">Grundwasserkarte von Bayern 1:25000, Blatt 6532 Nürnberg (1970).</p></div>
<p><span id="more-1716"></span></p>
<p>Die &bdquo;Frau mit Fisch&ldquo; war also die Raumdarstellung der Mächtigkeiten und Durchlässigkeiten im oberen Grundwasserstockwerk dieses Kartenblatts. Die bunten Flächen und Kästchen dienen dazu, den räumlichen Aufbau und die hydraulische Durchlässigkeit der einzelnen Grundwasserleiter darzustellen.</p>
<h4>Transmissivität</h4>
<p>Die Farben geben die Transmissivitäten (Mächtigkeit multipliziert mit dem hydraulischen Durchlässigkeitsbeiwert <i>k<sub>f</sub></i>) an, wie in der Tabelle rechts neben der Hauptkarte zu sehen:</p>
<div id="attachment_1719" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2010/01/gwk-bayern-detail-transmissivitaet.jpg"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2010/01/gwk-bayern-detail-transmissivitaet-480x339.jpg" alt="Farbliche Darstellung der Transmissivitäten." title="gwk-bayern-detail-transmissivitaet" width="480" height="339" class="size-large wp-image-1719" /></a><p class="wp-caption-text">Farbliche Darstellung der Transmissivitäten.</p></div>
<p>Die Durchlässigkeit (<i>k<sub>f</sub></i>-Bereich am unteren Rand der Tabelle) wird im wesentlichen anhand des Grundwasserleitertyps (Locker- bzw. Festgestein) und der Stratigraphie (Tabellenkopf) zugeordnet. Mit den Mächtigkeiten in 10m-Intervallen (Tabellenzeilen von unten nach oben) ergeben sich dann die Transmissivitäten, wobei dunklere Farbtöne eine höhere Transmissivität anzeigen.</p>
<h4>Raumdarstellung</h4>
<p>Die räumliche Lage der Schichten zueinander wird durch die Kästchen und Balken wiedergegeben.  Rechts unten findet sich die Erläuterung dazu:</p>
<div id="attachment_1718" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2010/01/gwk-bayern-detail-raumdarstellung.jpg"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2010/01/gwk-bayern-detail-raumdarstellung-480x432.jpg" alt="" title="gwk-bayern-detail-raumdarstellung" width="480" height="432" class="size-large wp-image-1718" /></a><p class="wp-caption-text">Erläuterung der Raumdarstellung.</p></div>
<p>Die mittlere Grundwasserleiter (mittlerer Keuper &ndash; Burgsandstein, Blasensandstein) ist flächig dargestellt, je nach Mächtigkeit bzw. Transmissivität in unterschiedlichen Blautönen (s.o.). Die nur lokal verbreiteten quartären Sedimente bauen den oberen Grundwasserleiter auf, eingezeichnet als über der Fläche &bdquo;schwebende&ldquo; Balken. Die Lehrbergschichten des Keuper bilden den unteren Grundwasserleiter, auf den man in seinem Verbreitungsgebiet (im Westen sind die Lehrbergschichten tonig ausgebildet und stellen somit einen Stauer dar) durch die &bdquo;ausgeschnittenen Kästchen&ldquo; (oder Fensterchen) hinuntersehen kann.</p>
<p>Ähnliche abgefahrene Darstellungen finden sich z.B. auch in der (später erschienenen) Hydrogeologischen Karte der DDR 1:50000 (HK50):</p>
<div id="attachment_1720" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2010/01/hk50-grundkarte-ausschnitt.jpg"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2010/01/hk50-grundkarte-ausschnitt-480x280.jpg" alt="" title="hk50-grundkarte-ausschnitt" width="480" height="280" class="size-large wp-image-1720" /></a><p class="wp-caption-text">Hydrogeologische Karte der DDR 1:50000, Grundkarte.</p></div>
<img src="http://blog.effjot.net/?ak_action=api_record_view&id=1716&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Geologe und der Ingenieur, anno 1928</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2010/01/der-geologe-und-der-ingenieur-anno-1928/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 16:37:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[alltäglicher Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Schön, wenn man ein bißchen in alten Büchern schmökert:
Die hydraulischen Vorgänge beim Grundwasser in der Natur bereiten der rechnerischen Behandlung große Schwierigkeiten. Der Geologe neigte bisher meist dazu, sich lediglich auf die Anschauung zu stützen und die rechnerische Behandlung ganz beiseite zu lassen.  Dem mathematisch geschulten Ingenieur fehlt dagegen häufig die erforderliche Anschauung vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schön, wenn man ein bißchen in alten Büchern schmökert:</p>
<blockquote><p>Die hydraulischen Vorgänge beim Grundwasser in der Natur bereiten der rechnerischen Behandlung große Schwierigkeiten. Der Geologe neigte bisher meist dazu, sich lediglich auf die Anschauung zu stützen und die rechnerische Behandlung ganz beiseite zu lassen.  Dem mathematisch geschulten Ingenieur fehlt dagegen häufig die erforderliche Anschauung vom geologischen Aufbau.  Fortschritte können gerade auf diesem Gebiete der Grundwasserkunde nur durch enge Gemeinschaftsarbeit des Geologen und des mathematisch geschulten Ingenieurs erzielt werden.</p></blockquote>
<p><cite>W. Koehne (1928): Grundwasserkunde. Schweizerbart, Stuttgart. S.&nbsp;116&ndash;117.</cite></p>
<p>Charmant, wie er den Geologen die mathematische Befähigung abspricht.  Ich hoffe, heutzutage ist das besser geworden.  Ich hingegen bin ja ein mathematisch geschulter Ingenieur, dem man nur noch die Anschauung vom geologischen Aufbau nahebringen muß. <img src='http://blog.effjot.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<img src="http://blog.effjot.net/?ak_action=api_record_view&id=1709&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Baukasten für die geologische Zeitskala in Wikipedia</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2010/01/baukasten-fur-die-geologische-zeitskala-in-wikipedia/</link>
		<comments>http://blog.effjot.net/2010/01/baukasten-fur-die-geologische-zeitskala-in-wikipedia/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 23:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder mal was nettes/interessantes entdeckt.
Wikipedia stellt für das Schreiben von Artikeln sogenannte Vorlagen (Templates) zur Verfügung, die für immer wiederkehrende Bausteine (z.B. die oft am Ende oder am rechten Rand eines Artikels enthaltenen Links auf andere Artikel aus einem Themengebiet) verwendet werden können.
Es gibt auch einen Schwung Vorlagen im Bereich Geologie (eine entsprechende deutsche Übersicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder mal was nettes/interessantes entdeckt.</p>
<p>Wikipedia stellt für das Schreiben von Artikeln sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Vorlagen">Vorlagen</a> (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Help:Template">Templates</a>) zur Verfügung, die für immer wiederkehrende Bausteine (z.B. die oft am Ende oder am rechten Rand eines Artikels enthaltenen Links auf andere Artikel aus einem Themengebiet) verwendet werden können.</p>
<p>Es gibt auch einen Schwung Vorlagen im Bereich <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Category:Geology_templates">Geologie</a> (eine entsprechende deutsche Übersicht hab ich nicht gefunden), unter anderem auch welche zur Geochronologie bzw. Stratigraphie: Beginn, Ende und Dauer einer Zeiteinheit; nächste, vorige Einheit und auch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorlage:Erdzeitalter:Farbe">entsprechende Farbe</a> der stratigraphischen/geochronologischen Einheiten nach den Tabellen der <a href="http://www.stratigraphy.org/" class="broken_link">ICS</a> bzw. <a href="http://ccgm.free.fr/index_gb.html">CGMW</a>.  Interessanterweise scheint die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Template:Period_color">englische Version</a> der Farben nicht so vollständig zu sein wie die deutsche.</p>
<p>Dieses Template-System hat mich an meinen etwas herkömmlicheren Ansatz erinnert, so etwas mit einem <a href="/2008/11/stratigraphy-stylesheet/">Stylesheet</a> (CSS) zu machen.  Vielleicht hätte ich mir Tipparbeit sparen können und die Farbcodes von dort übernehmen. <img src='http://blog.effjot.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<img src="http://blog.effjot.net/?ak_action=api_record_view&id=1690&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Where on Google Earth #178</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2009/12/where-on-google-earth-178/</link>
		<comments>http://blog.effjot.net/2009/12/where-on-google-earth-178/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 19:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[WoGE]]></category>

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		<description><![CDATA[Dominion hat auf seinem/ihrem Blog &#8220;The Couloir Times&#8221; ein Stück der Blue Ridge Mountains, wo er/sie aufwuchs, als WoGE #177 gezeigt.
Passend zu Weihnachen gibt es von mir das neue, verschneite/eisige WoGE #178:

Für diejenigen, die neu bei Where on (Google) Earth sind: einfach einen Kommentar mit geographischer Länge und Breite hinterlassen und darin etwas über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dominion hat auf seinem/ihrem Blog &ldquo;<a href="http://couloirtimes.blogspot.com/">The Couloir Times</a>&rdquo; ein Stück der <a href="http://couloirtimes.blogspot.com/2009/10/okay-here-is-woge-177.html">Blue Ridge Mountains</a>, wo er/sie aufwuchs, als WoGE #177 gezeigt.</p>
<p>Passend zu Weihnachen gibt es von mir das neue, verschneite/eisige WoGE #178:</p>
<div id="attachment_1650" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2009/12/WoGE-178..jpg"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2009/12/WoGE-178.-480x353.jpg" alt="Eine eisige Ecke der Welt als WoGE für die Weihnachtstage." title="WoGE #178" width="480" height="353" class="size-large wp-image-1650" /></a><p class="wp-caption-text">Eine eisige Ecke der Welt als WoGE für die Weihnachtstage.</p></div>
<p><span id="more-1649"></span></p>
<p>Für diejenigen, die neu bei Where on (Google) Earth sind: einfach einen Kommentar mit geographischer Länge und Breite hinterlassen und darin etwas über die (geologischen) Besonderheiten in diesem Bild schreiben. Allerdings reicht nur &bdquo;ein Gletscher und Gletschersee&ldquo; noch nicht ganz aus &ndash; an diesem Gletscher ist etwas besonderes.  Der Gewinner darf dann das neue WoGE aussuchen.</p>
<p>In den Kommentaren bitte möglichst englisch schreiben.</p>
<p>Weil dieses WoGE recht einfach ist, gilt Schotts Regel: frühere Gewinner müssen für jedes WoGE, das sie erraten haben, 1 Stunde mit der Antwort warten.</p>
<p>Veröffentlicht am 22. Dezember, 20:00 MEZ (19:00 UTC).</p>
<p>Viel Spaß und Erfolg!</p>
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		<title>Endlich: Wasser auf dem Mond nachgewiesen</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2009/11/endlich-wasser-auf-dem-mond-nachgewiesen/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 10:18:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wird ja schon seit längerem vermutet, daß sich auf dem Mond von Kometen eingeschlepptes Wasser (oder genauer gesagt Eis) befinden sollte. Nun hat es also geklappt mit dem Nachweis von Wasser in tiefen, vor der Sonne geschützten Kratern. (Pressemitteilung der NASA)
Vor einem Monat hatte die NASA die ausgebrannte Centaur-Raketenstufe, mit der die beiden Sonden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird ja schon seit längerem vermutet, daß sich auf dem Mond von Kometen eingeschlepptes Wasser (oder genauer gesagt Eis) befinden sollte. Nun hat es also geklappt mit dem Nachweis von Wasser in tiefen, vor der Sonne geschützten Kratern. (<a href="http://www.nasa.gov/mission_pages/LCROSS/main/prelim_water_results.html">Pressemitteilung der NASA</a>)</p>
<p>Vor einem Monat hatte die NASA die ausgebrannte Centaur-Raketenstufe, mit der die beiden Sonden <a href="http://www.nasa.gov/mission_pages/LRO/main/index.html">LRO</a> und <a href="http://www.nasa.gov/mission_pages/LCROSS/main/index.html">LCROSS</a> ins All befördert wurden, gezielt in einem dauerhaft beschatteten Krater am Südpol des Monds zum Absturz gebracht.  LCROSS beobachtete dann die Fahne hochgeschleuderten Materials.</p>
<div id="attachment_1631" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2009/11/402516main_LCROSS_results2_full.jpg"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2009/11/402516main_LCROSS_results2_full-480x360.jpg" alt="Enschlagstelle und „Plume“ (Fahne, grauer Bereich im roten Kreis) des ausgeworfenen Materials. (Quelle: NASA)" title="402516main_LCROSS_results2_full" width="480" height="360" class="size-large wp-image-1631" /></a><p class="wp-caption-text">Enschlagstelle und „Plume“ (Fahne, grauer Bereich im roten Kreis) des ausgeworfenen Materials. (Quelle: NASA)</p></div>
<p><span id="more-1627"></span></p>
<p>Inzwischen sind die spektrographischen Aufnahmen von LCROSS ausgewertet. Im <a href="http://www.nasa.gov/images/content/402250main_LCROSS_results8_full.jpg">Infrarot</a> konnten die Absorptionsbanden von Wasser nachgewiesen werden.  Und im <a href="http://www.nasa.gov/images/content/402252main_LCROSS_results10_full.jpg">UV/VIS</a> zeigten sich Emissionslinien von Hydroxyl (OH), das aus Wasser unter Einwirkung der Sonnenstrahlung entsteht.</p>
<p>Mehr zu den Spektren findet sich auf der <a href="http://www.nasa.gov/mission_pages/LCROSS/main/LCROSS_results_images.html">Zusatzseite zur Presseerklärung</a>.</p>
<p>Danke an <a href="http://blogs.discovermagazine.com/badastronomy/">Bad Astronomy</a> für den Hinweis.</p>
<img src="http://blog.effjot.net/?ak_action=api_record_view&id=1627&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Noch&#8217;n Geburtstag und sonstiges Zeug</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2009/10/nochn-geburtstag-und-sonstiges-zeug/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 21:45:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[alltäglicher Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Gut, daß mich Callan daran erinnert hat:  Heute vor 6012 Jahren entstand die Erde   &#8211;  Wenn man versucht, sorgfältig eine Chronologie aus der Bibel abzuleiten, wie das Bischof Ussher im 17.&#160;Jahrhundert gemacht hat.
Stephen Jay Gould hat darüber ausführlicher geschrieben; auch, daß der Versuch zu seiner Zeit durchaus etwas ernsthaft &#8222;wissenschaftliches&#8221; hatte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gut, daß mich <a href="http://nvcc.edu/home/cbentley/geoblog/2009/10/happy-birthday-dear-planet.html">Callan daran erinnert</a> hat:  Heute vor 6012 Jahren entstand die Erde <img src='http://blog.effjot.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &ndash;  Wenn man versucht, sorgfältig eine Chronologie aus der Bibel abzuleiten, wie das Bischof Ussher im 17.&nbsp;Jahrhundert gemacht hat.</p>
<p>Stephen Jay Gould hat darüber <a href="http://www.stephenjaygould.org/library/gould_house-ussher.html">ausführlicher geschrieben</a>; auch, daß der Versuch zu seiner Zeit durchaus etwas ernsthaft &bdquo;wissenschaftliches&rdquo; hatte.  Daß jedoch heutezutage Leute noch dran glauben, bestürzt mich regelmäßig wieder.</p>
<p>Außerdem ist gut zu wissen, daß die Welt diesen Donnerstag <a href="http://scienceblogs.com/pharyngula/2009/10/announcement_the_world_ended_y.php">wieder mal nicht unterging</a>.  Auch vorigen Monat nicht.  Aber die finsteren Gestalten unter Genf sind erfolgreich dabei, die <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/10/am-cern-ist-es-wieder-kalter-als-im-all.php">Weltuntergangsmaschine wieder in Gang zu setzen</a>.</p>
<img src="http://blog.effjot.net/?ak_action=api_record_view&id=67&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Nachlese zum Nachterstedter Erdrutsch</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2009/10/nachlese-zum-nachterstedter-erdrutschs/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 20:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Hydrogeologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Inzwischen ist der Erdrutsch am Concordiasee drei Monate her.  Mein erstes Posting  dazu war noch etwas knapp. Aber bald danach hatte Lutz von GeoBerg.de  einen Artikel geschrieben und auch ich habe zwei weitere Beiträge nachgelegt.  Nach dem Wirbel der ersten Tage ist es dann aber in den Medien recht ruhig geworden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen ist der Erdrutsch am Concordiasee drei Monate her.  <a href="/2009/07/erdrutsch-in-nachterstedt/">Mein erstes Posting</a>  dazu war noch etwas knapp. Aber bald danach hatte Lutz von <a href="http://www.geoberg.de/">GeoBerg.de</a>  einen <a href="http://www.geoberg.de/blog/geo-zweifel/kartenmaterial-zum-unglueck-von-nachterstedt">Artikel</a> geschrieben und auch ich habe <a href="/2009/07/geologische-karten-zu-nachterstedt/">zwei</a> <a href="/2009/07/luftbilder-nachterstedt-vorhernachher/">weitere</a> Beiträge nachgelegt.  Nach dem Wirbel der ersten Tage ist es dann aber in den Medien recht ruhig geworden &ndash; die Untersuchungen zur Ursache laufen noch (hoffentlich).  Ich habe nach und nach ein paar Artikel etc. gefunden, die ich hier zusammengetragen habe.</p>
<p><span id="more-1168"></span></p>
<p>Im September nannte die LMBV ein kleines Erdbeben als möglichen Auslöser, eine Hypothese, die bald in die Kritik geraten ist (<a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&#038;atype=ksArtikel&#038;aid=1246046583307&#038;openMenu=1013016724285&#038;calledPageId=1013016724285&#038;listid=0">Artikel der Mitteldeutschen Zeitung</a>). In dem Artikel  wir dauch eine kleinere Rutschung östlich vom Unglücksort erwähnt, die bereits im März stattfand.</p>
<p>Die  <a href="http://www.dgg.de/">Deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften</a>  (DGG) hatte Ende Juli eine recht vernünftige <a href="http://www.dgg.de/cms/upload/Pressemitteilung/DGG__Nachgang_zur_Katastrophe_von_Nachterstedt_28-07-09.pdf">Pressemitteilung</a> herausgegeben.</p>
<blockquote><p>Journalisten und Berichterstatter verstehen die Entscheidung von Wissenschaftlern oft nicht, keine öffentliche Stellungnahme zur Katastrophenereignissen abzugeben. Diese Entscheidung fällt Geowissenschaftlern keineswegs leicht. Zum einen verstehen sie die Sorgen der Bevölkerung und deren Recht auf Information, zum anderen können sie wegen der hohen Verantwortung<br />
gegenüber der Gesellschaft keine wissenschaftlich unsichere Aussage treffen.</p></blockquote>
<p>Im englischsprachigen Raum gab es außer in den Blogs  <a href="http://landslides-gib.blogspot.com/2009/07/what-caused-nachterstedt-landslide-in.html">Landslides under Microscope</a> und <a href="http://daveslandslideblog.blogspot.com/2009/07/update-nachterstedt-landslide.html">Dave&#8217;s Landslide Blog</a> (beides Updates zu den in meinem ersten Artikel verlinkten Posts) wenig bemerkenswertes zu lesen; die Deutsche Welle World hat wenige Tage nach dem Erdrutsch einen kurzen <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4508626,00.html">Artikel</a> veröffentlicht.</p>
<p>Ziemlich schnell nach dem Erdrutsch gab es Berichte der Seite <a href="http://newsbattery.blogsport.de/">Newsbattery</a>, über die ich per Google gestolpert bin.  Unter anderem steht dort dieser <a href="http://newsbattery.blogsport.de/2009/07/19/nachterstedt-war-die-gefahr-eines-erdrutsches-bekannt/">Artikel</a> von Carl Landow.  (Leider kann man keine Kommentare hinterlassen.) Insgesamt wirkt die Berichterstattung dort manchmal etwas aufgeregt.  Begriffe wie &bdquo;unteridische Wasserläufe&ldquo; rufen bei mir einen etwas faden Geschmack hervor &ndash; in diesem Bereich haben wir doch Lockergestein.</p>
<p>Carl Landow sieht auf GoogleEarth-Bildern gelb-braune Verfärbungen des benachbarten Walds, und leitet daraus einen starken Abfluss von Grundwasser (das nun den Bäumen fehle) zum See hin ab, wo es dann die Böschung ausspülte.  Ich kenne die genauen hydrogeologischen Gegebenheiten nicht, würde aber erwarten, daß bei der Flutung des Sees der Oberflächenwasserspiegel eher über dem benachbarten Grundwasser liegt, somit das Wasser eher in den Boden infiltriert.</p>
<p>Außerdem: Der Wald ist auf dem neueren Luftbild vom <a href="http://www.geodatenzentrum.de/dienste/dop_viewer">DOP-Viewer</a> wieder recht grün.  Der braun-gelbe Bereich ist nach Osten scharf durch den Weg abgetrennt (anderes Flurstück, anderer Eigentümer, andere Bepflanzung?). Wann genau wurde denn das Bild bei Google gemacht?  Könnte es sein, daß dort Bäume stehen, die einfach etwas früher im Herbst anfangen, gelb und braun zu werden?</p>
<p>Das Grundwasser stieg ja über die Jahre der Flutung hinweg an, Wasserprobleme im Wald sollten also früher, vor der Flutung, besonders deutlich gewesen sein.  Gibt es dafür Hinweise?</p>
<p>Die im Luftbild erkennbaren Strukturen an der Abbruchkante könnten vielleicht die Kippen und Verfüllung des alten Konkordia-Tagebaus nachzeichnen.  (Siehe dazu auch die Karten in Lutz Geißlers Artikel.)</p>
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		<title>Geoblog-Umfrage</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2009/10/geoblog-umfrage/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 16:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Callan Bentleys erste Geoblog Survey ist ja schon ungefähr ein Jahr her. Seitdem hat sich doch einiges getan, die &#8222;Geoblogosphäre&#8220; ist gewachsen.  Callan Bentley (NOVA Geoblog), Lutz Geißler (GeoBerg und Geonetzwerk.org) und Robert Huber (Stratigraphy.Net Internals) haben nun die Geoblog Survey 2009 zusammengestellt; die Umfrage läuft bis zum 1.&#160;November.
Die Ergebnisse werden von Callan beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Callan Bentleys <a href="http://www.nvcc.edu/home/cbentley/geoblog/2008/09/geoblogosphere-survey.html">erste Geoblog Survey</a> ist ja schon ungefähr ein Jahr her. Seitdem hat sich doch einiges getan, die &bdquo;Geoblogosphäre&ldquo; ist gewachsen.  Callan Bentley (<a href="http://www.nvcc.edu/home/cbentley/geoblog/">NOVA Geoblog</a>), Lutz Geißler (<a href="http://www.geoberg.de/">GeoBerg</a> und <a href="http://www.geonetzwerk.org/">Geonetzwerk.org</a>) und Robert Huber (<a href="http://stratigraphynet.blogspot.com/">Stratigraphy.Net Internals</a>) haben nun die <a href="http://stratigraphynet.blogspot.com/2009/10/new-geoblog-survey.html">Geoblog Survey 2009</a> zusammengestellt; die Umfrage läuft bis zum 1.&nbsp;November.</p>
<p>Die Ergebnisse werden von Callan beim <a href="http://www.agu.org/meetings/fm09/">AGU Fall Meeting</a> im Dezember vorgestellt werden.  Ich bin gespannt, was dabei im Vergleich zum <a href="http://www.nvcc.edu/home/cbentley/geoblog/2008/09/rise-of-geoblogosphere.html">letzten Jahr</a> herauskommt.  Damals gab es 47 Rückmeldungen &ndash; ich denke, daß es dieses Jahr mehr werden.  Wer ein Geoblog hat, sollte sich die paar Minuten Zeit nehmen und den <a href="http://stratigraphynet.blogspot.com/2009/10/new-geoblog-survey.html">kleinen Fragebogen</a> ausfüllen.</p>
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