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	<title>EffJot</title>
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	<description>Geologie, Debiles, Kochen, und mehr</description>
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		<title>Pressefrühstück der Volksinitiative &#8222;Hochschulen erhalten&#8220;</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 17:32:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute hat die Volksinitiative ein Pressefrühstück im Muggefug abgehalten. Als Sympathisant, Statistographiker und Vertreter der Internetmedien war ich auch eingeladen. Von den &#8222;richtigen&#8220; Medien waren der rbb, die Lausitzer Rundschau und der Märkische Bote (Da bin ich mir nicht ganz sicher &#8211; sachdienliche Hinweise willkommen!) vertreten; von den Parteien waren Kerstin Kircheis (SPD), Jürgen Maresch <span class="more-link"><a href="http://blog.effjot.net/2012/05/pressefruhstuck-der-volksinitiative-hochschulen-erhalten/">[&#8230;]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/05/vi-pressefruehstueck.jpg"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/05/vi-pressefruehstueck-150x112.jpg" alt="Pressefrühstück der Volksinitiative &bdquo;Hochschulen erhalten&ldquo;" title="Pressefrühstück der Volksinitiative &bdquo;Hochschulen erhalten&ldquo;" width="150" height="112" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3354" /></a></p>
<p>Heute hat die Volksinitiative ein Pressefrühstück im Muggefug abgehalten. Als Sympathisant, Statistographiker und Vertreter der Internetmedien <img src='http://blog.effjot.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  war ich auch eingeladen. Von den &bdquo;richtigen&ldquo; Medien waren der rbb, die Lausitzer Rundschau und der Märkische Bote (Da bin ich mir nicht ganz sicher &ndash; sachdienliche Hinweise willkommen!) vertreten; von den Parteien waren Kerstin Kircheis (SPD), Jürgen Maresch (Linke) und Michael Schierrack (CDU) da, außerdem stattete Präsident Zimmerli einen Besuch ab. Fehlte nur noch der TB Grünewald.</p>
<p><span id="more-3350"></span></p>
<p>Claudia Eckert und Jasper Schwenzow stellten die aktuelle Zahl der eingegangenen Unterschriften vor und erzählten etwas zum Ablauf hinter den Kulissen.  So werden die Unterschriften nur gezählt, aber aus Datenschutzgründen nicht digital erfasst; darum kann die VI keine quantitativen Angaben zur Gültigkeit (doppelte Unterschriften, Berliner<sup><a href="http://blog.effjot.net/2012/05/pressefruhstuck-der-volksinitiative-hochschulen-erhalten/#footnote_0_3350" id="identifier_0_3350" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ja, da gibt&#039;s wohl genug&amp;hellip;">1</a></sup> usw.) oder zur regionalen oder Altersverteilung machen.  Es gehen aber Unterschriften aus allen Gegenden Brandenburgs ein, sogar aus Senftenberg, und aus allen Altersgruppen.</p>
<p>Ziel ist, 10 bis 20% mehr Unterschriften zu sammeln.  Das ist ein Erfahrungswert für die Quote ungültiger Stimmen aus anderen Volksinitiativen. Per heute Morgen gingen etwas über 11000 Unterschriften ein, so dass die Hälfte geschafft ist.  In der Zeitreihe knickt die Kurve leicht nach unten ab, aber das mag am gestrigen Feiertag liegen, wo nicht so viele Leute gesammelt und unterschrieben haben, und die Listen auch nicht unbedingt heute früh schon im Briefkasten gelandet sind.</p>
<p>Von der Presse kam die Frage, wann die VI damit rechnet, genug Unterschriften zusammenzuhaben. Geschätzt bzw. gehofft wird vor der Sommerpause, aber es ist auch schwierig abzuschätzen, weil noch viele Listen nicht zurückgekommen sind. Das ist momentan das Hauptproblem.</p>
<p>Es entwickelte sich mit der Zeit eine Diskussion, die über die VI an sich hinausging. Prof. Zimmerli betonte, daß entgegen anderweitiger Andeutungen (Da hab ich wohl was nicht mitbekommen.) die Hochschulleitung die VI nicht steuert.  Claudia Eckert sagte, daß sie aus diesem Grund auch keinen Raum an der Uni, sondern das Quasimono benutzt haben.</p>
<p>Sie erzählte, daß schon der Vorläufer der BTU seit der Gründung regelmäßig, ungefähr im 20-Jahres-Takt geschlossen und neu eröffnet wurde; es sind jetzt wieder 20 Jahre vorbei, also sei es halt mal wieder Zeit, so der Eindruck mancher langjähriger Mitarbeiter.</p>
<p>Fr. Kircheis wies darauf hin, daß in ihrer Fraktion die Tatsache, daß beide Hochschulen nötig sind, schwierig zu vermitteln ist. Vor allem die Abgeordneten aus OSL wären für eine Neugründung, und sie zu überzeugen ist eine wichtige und nicht leichte Aufgabe. Die CDU, so Hr. Schierrack, ist geschlossen gegen eine Neugründung, auch die OSL-Abgeordneten; sie fürchten, daß nach Gründung einer einzigen Uni der Campus Senftenberg geschlossen werde könnte. Hr. Maresch (Linke) sammelt selbst sehr erfolgreich Unterschriften. Er hat sowohl an Uni als auch FH studiert und versteht nicht, wie sowas erfolgreich zusammengehen soll.</p>
<p>Prof. Zimmerli findet es gut und wichtig, daß die VI BTU <em>und</em> HSL erhalten will; beide sind wichtig, wie er auch erst kürzlich bei einem Gespräch mit mittelständischen Unternehmen gesagt bekommen hat.</p>
<p>Claudia Eckert richtete an die Landtagsabgeordneten die Bitte, die Basisdemokratie zu stärken &ndash; ein Volksbegehren, das nach der Volksinitiative käme, ist mit nicht zeitgemäßen Hürden versehen: Unterschriften können nur im Bürgerbüro geleistet werden, eine Sammlung wie jetzt ist nicht möglich.</p>
<hr style="height: 1px; width: 8em; margin-top: 3.5ex; background-color: grey; border-style: none; text-align: left; margin-left: 0;" /><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3350" class="footnote">Ja, da gibt's wohl genug&hellip;</li></ol><img src="http://blog.effjot.net/?ak_action=api_record_view&id=3350&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Volksinitiative &#8222;Hochschulen erhalten&#8220;</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 11:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Anfang Mai läuft eine von Studenten, aber auch Mitarbeitern und Professoren initiierte Volksinitiative mit dem Titel &#8222;Hochschulen erhalten&#8220; Ziel ist, die Schließung der beiden Lausitzer Hochschulen zu verhindern und statt&#173;dessen eine vernünftige Diskussion zur Hochschulstruktur Branden&#173;burgs anzustoßen. Die Forderungen sind im einzelnen: Stärkt die Lausitz, erhaltet ihre Hochschulen! Wir fordern den Erhalt der BTU <span class="more-link"><a href="http://blog.effjot.net/2012/05/volksinitiative-hochschulen-erhalten/">[&#8230;]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/05/logo-hochschulen-erhalten.png"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/05/logo-hochschulen-erhalten-150x84.png" alt="Logo Volksinitiative &bdquo;Hochschulen erhalten&ldquo;" title="Logo Hochschulen erhalten" width="150" height="84" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3337" /></a></p>
<p>Seit Anfang Mai läuft eine von<a href="http://hochschulen-erhalten.de/das-team.html" title="Volksinitiative &bdquo;Hochschulen erhalten&ldquo;: Team"> Studenten, aber auch Mitarbeitern und Professoren</a> initiierte <a href="http://www.landtag.brandenburg.de/de/mitgestalten/volksgesetzgebung/volksinitiative/396767" title="Landtag Brandenburg: Volksinitiative">Volksinitiative</a> mit dem Titel &bdquo;<a href="http://hochschulen-erhalten.de/" title="Homepage Volksinitiative &bdquo;Hochschulen erhalten&ldquo;">Hochschulen erhalten</a>&ldquo; Ziel ist, die Schließung der beiden Lausitzer Hochschulen zu verhindern und statt&shy;dessen eine vernünftige Diskussion zur Hochschulstruktur Branden&shy;burgs anzustoßen.</p>
<p>Die <a href="http://hochschulen-erhalten.de/mediapool/129/1292719/data/Volksinitiative_Hochschulen_erhalten_US_Bogen.pdf" title="Volksinitiative &bdquo;Hochschulen erhalten&#038;ldquo: Forderungen und Unterschriftsbogen">Forderungen</a> sind im einzelnen:</p>
<p><span id="more-3336"></span></p>
<blockquote>
<ul>
<li>Stärkt die Lausitz, erhaltet ihre Hochschulen!
<ul>
<li>Wir fordern den Erhalt der BTU Cottbus und der Hochschule Lausitz (FH) als eigen&shy;ständige Einrichtungen in der Lausitz sowie den Erhalt der Studien- und Lehr&shy;kapazitäten.</li>
</ul>
</li>
<li>Es kann nicht eine Person entscheiden, was alle angeht!
<ul>
<li>Wir fordern eine grundlegende Über&shy;arbeitung der Hochschulfinanzierung in Bran&shy;den&shy;burg.</li>
<li>Wir fordern entscheidungswirksame Mit&shy;bestimmung aller Betroffenen und Ein&shy;beziehung in den Reformprozess.</li>
<li>Wir fordern ein Gesamtkonzept für die Hochschullandschaft in Brandenburg, bevor über die Zukunft einzelner Hoch&shy;schulen entschieden wird.</li>
</ul>
</ul>
</blockquote>
<p>Auf der Website gibt es noch weitere Informationen zu diesen eigentlich ganz sinnvollen Vorschlägen.  Bei diesem <a href="http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Informationen-ueber-Volksinitiative-zum-Hochschul-Erhalt;art1049,3781049" title="Lausitzer Rundschau, 04.05.12: Informationen über Volksinitiative zum Hochschul-Erhalt">Artikel der Lausitzer Rundschau</a> hat ein Kommentator angemerkt, daß sich der Landtag eh mit dem Errichtungsgesetz beschäftigen müsse.  Daß das nicht das einzige Problem ist, habe ich dort beantwortet.</p>
<p>Notwendig dafür, daß sich der Landtag mit den Forderungen befassen muß, sind 20000 Unterschriften. Das Team hat in der <a href="http://www.facebook.com/groups/volksinitiative/" title="Facebook-Gruppe zur Volksinitiative &bdquo;Hochschulen erhalten&ldquo;">Facebook-Gruppe</a>, und später auch auf der Website der Volksinitiative in loser Folge die Anzahl der eingeangenen Unterschriften gemeldet.  Letzter Stand waren 8900 am 15.05.12.  Ich hab die Entwicklung mal grafisch dargestellt:</p>
<div id="attachment_3338" class="wp-caption alignleft" style="width: 490px"><a href="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/05/vi-unterschriften-120515.png"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/05/vi-unterschriften-120515.png" alt="Entwicklung der Anzahl von Unterschriften zur Volksinitiative, Stand 15.05.12" title="Unterschriften Volksinitiative, Stand 15.05.12" width="480" height="320" class="size-full wp-image-3338" /></a><p class="wp-caption-text">Entwicklung der Anzahl von Unterschriften zur Volksinitiative, Stand 15.05.12</p></div>
<p>Die ersten Datenpunkte sind etwas unsicher, da die Meldungen anfangs eher halbquantitativ waren (&bdquo;mehr als 1000 in zwei Tagen&ldquo;).  Die Entwicklung sieht ja ganz hoffnungsfroh aus, aber man weiß natürlich nicht, wann sich das mit Sicherheit zu erwartende Abflachen einstellt. Nicht vergessen darf man, daß ein vermutlich recht dicker Batzen noch bei den Sammlern und Unterstützern liegt.</p>
<p><ins datetime="2012-05-17T21:57:41+00:00"><strong>Update:</strong> die Grafik gibt's jetzt auch auf der Website &bdquo;Hochschulen erhalten&ldquo; &rarr; Informationen &rarr; <a href="http://www.hochschulen-erhalten.de/statistik.html" title="Volksinitiative &bdquo;Hochschulen erhalten&ldquo;: Statistik">Statistik</a>; ich werde dem Team regelmäßig die aktualisierten Diagramme übergeben.</p>
<img src="http://blog.effjot.net/?ak_action=api_record_view&id=3336&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Was sagen Alumni zur BTU Cottbus?</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2012/05/was-sagen-alumni-zur-btu-cottbus/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Februar hatte das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) die überraschenden Pläne zur Schließung und Neugründung der Hochschulen in der Lausitz vorgestellt, und auch in den Medien wurde die BTU stark kritisiert wurde. (Ich hatte damals schon über die unterschiedliche Wahrnehmung der Forschungsleistung zwischen den Medien und mir geschreiben, und btuinsider hat das <span class="more-link"><a href="http://blog.effjot.net/2012/05/was-sagen-alumni-zur-btu-cottbus/">[&#8230;]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tu-cottbus.de/projekte/de/ilovebtu/"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/05/herz_btu_logo.png" alt="Herz-BTU-Logo" title="Herz-BTU-Logo" width="140" height="100" class="alignleft size-full wp-image-3326" /></a></p>
<p>Im Februar hatte das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) die überraschenden Pläne zur Schließung und Neugründung der Hochschulen in der Lausitz vorgestellt, und auch in den Medien wurde die BTU stark kritisiert wurde. (Ich hatte damals schon über die unterschiedliche Wahrnehmung der <a href="/2012/02/ist-die-btu-cottbus-wirklich-so-schauderhaft-in-der-forschung/" title="Blog fj 21.02.12: Ist die BTU wirklich so schauderhaft in der Forschung?">Forschungsleistung</a> zwischen den Medien und mir geschreiben, und <a href="http://btuinsider.wordpress.com/" title="Blog btuinsider (Friedemann Kemm)">btuinsider</a> hat das später noch <a href="http://btuinsider.wordpress.com/2012/04/09/der-wahre-spitzenreiter/" title="Blog btuinsider 09.04.12: Der wahre Spitzenreiter">mit weiteren Zahlen und Grafiken untersetzt</a>.)  Anfang März sammelt darum das <a href="http://studiy.tu-cottbus.de/projektwiki/gruppen:mittelbau:start" title="BTU-Mittelbauwiki">Mittelbauwiki</a> unterstützende Stimmen unserer Alumni, die man &ndash; auch als Nicht-Mittelbauler &ndash; <a href="http://studiy.tu-cottbus.de/projektwiki/gruppen:mittelbau:alumni_berichten" title="BTU-Mittelbauwiki: Alumni bekennen sich zur BTU Cottbus">hier nachlesen kann</a>.</p>
<p><span id="more-3325"></span></p>
<p>Die Absolventen (zumindest die, die sich dort gemeldet haben) sind doch recht weit und gleichmäßig gestreut, wir scheinen also nicht eine Uni nur für den Regionalbedarf zu sein.  Sie finden sich nicht nur in Firmen, sondern auch Universitäten und Forschungseinrichtungen; und trotz des geringen Alters der BTU ist auch schon ein <a href="http://studiy.tu-cottbus.de/projektwiki/gruppen:mittelbau:alumni_berichten#prof_dr_andre_schulz_institut_fuer_mathematische_logik_und_grundlagenforschung_universitaet_muenster" title="BTU-Mittelbauwiki: Alumni bekennen sich zur BTU Cottbus &ndash; Prof. Andr&eacute; Schulz">Professor</a> dabei.</p>
<p>Apropos: Als Gegenstück zum &bdquo;Blick nach draußen&ldquo; dieser Alumni-Liste gibt es auch Berichte von BTU-Mitarbeitern, <a href="http://studiy.tu-cottbus.de/projektwiki/gruppen:mittelbau:gruende" title="BTU-Mittelbauwiki: Warum ich an die BTU Cottbus gekommen bin">warum sie an die BTU gekommen</a> sind.</p>
<img src="http://blog.effjot.net/?ak_action=api_record_view&id=3325&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wissenwertes zur Satellitennavigation (GPS)</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2012/05/wissenwertes-zur-satellitennavigation-gps/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 19:54:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Seite kowoma finden sich einige Texte zu Funktionsweise, Möglichkeiten und Problemen mit der globalen Satellitennavigation (GNSS), vulgo GPS. Nicht zu vereinfacht und konkret genug, daß man als Anwender versteht, wie es funktioniert und wo die Fallen sind, aber nicht zu kompliziert. Zusätzlich gibt es ein Forum. Jetzt weiß ich endlich auch, wie die <span class="more-link"><a href="http://blog.effjot.net/2012/05/wissenwertes-zur-satellitennavigation-gps/">[&#8230;]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Seite <a href="http://www.kowoma.de/gps" title="kowoma &ndash; GPS">kowoma</a> finden sich einige Texte zu Funktionsweise, Möglichkeiten und Problemen mit der globalen Satellitennavigation (GNSS), vulgo GPS. Nicht zu vereinfacht und konkret genug, daß man als Anwender versteht, wie es funktioniert und wo die Fallen sind, aber nicht zu kompliziert.  Zusätzlich gibt es ein <a href="http://www.kowoma.de/gpsforum/" title="kowoma &ndash; GPS-Forum">Forum</a>.</p>
<p><span id="more-3224"></span></p>
<p>Jetzt weiß ich endlich auch, wie die <a href="http://www.kowoma.de/gps/Signalverschiebung.htm" title="kowoma &ndash; GPS &ndash; Laufzeitmessung der Signale">Laufzeiten so genau bestimmt</a> werden können, daß man trotz der hohen Lichtgeschwindigkeit<sup><a href="http://blog.effjot.net/2012/05/wissenwertes-zur-satellitennavigation-gps/#footnote_0_3224" id="identifier_0_3224" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das Signal braucht f&uuml;r die 3m, die man als Genauigkeit herk&ouml;mmlicher Ger&auml;te annehmen kann, eine Milliardstel Sekunde.  Das entspricht einigen wenigen Zyklen eines modernen Prozessors.">1</a></sup> Genauigkeiten von wenigen Metern erreicht. Ein einfacher &bdquo;Uhrenvergleich&ldquo; ist es nämlich nicht.  Hilfreich ist auch die Übersicht zu den <a href="http://www.kowoma.de/gps/Fehlerquellen.htm" title="kowoma &ndash; GPS &ndash; Fehlerquellen">Fehlerquellen</a>.</p>
<p>Besonders stark sind einge dieser Fehler im Wald, wie ich selber immer wieder leidvoll erfahren muß.  Die Diplomarbeit &bdquo;<a href="http://club.unigis.net/bibliothek?task=view&#038;id=1445&#038;catid=46" title="Thomas Purfürst, GNSS im Wald &ndash; Grundlagenuntersuchungen zu Störfaktoren">GNSS im Wald &ndash; Grundlagenuntersuchungen zu Störfaktoren</a>&ldquo; von Thomas Purfürst untersucht die Auswirkungen von Vegetation, Wetter und Jahreszeit.</p>
<hr style="height: 1px; width: 8em; margin-top: 3.5ex; background-color: grey; border-style: none; text-align: left; margin-left: 0;" /><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3224" class="footnote">Das Signal braucht für die 3m, die man als Genauigkeit herkömmlicher Geräte annehmen kann, eine Milliardstel Sekunde.  Das entspricht einigen wenigen Zyklen eines modernen Prozessors.</li></ol><img src="http://blog.effjot.net/?ak_action=api_record_view&id=3224&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Kunst der Veränderung</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2012/05/die-kunst-der-veranderung/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 17:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[alltäglicher Wahnsinn]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Zeitschrift Forschung&#038;Lehre des Deutschen Hochschulverbandes erschien am 08.08.2010 in der Rubrik &#8222;Zu Ende gedacht&#8220; ein Kurz&#173;interview mit Prof. Kunst, damals noch nicht Wissen&#173;schafts&#173;ministerin. Darin gibt es zwei Schmankerl: Wenn ich Wissenschaftsminister wäre&#8230; würde ich nicht sparen! Und: Ich frage mich manchmal&#8230; wie man irrationale Entscheidungen verhindern kann. Irgendwas muß in den letzten anderthalb <span class="more-link"><a href="http://blog.effjot.net/2012/05/die-kunst-der-veranderung/">[&#8230;]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Zeitschrift <a href="http://www.forschung-und-lehre.de/" title="Zeitschrift &bdquo;Forschung&amp;Lehre&ldquo;">Forschung&#038;Lehre</a> des Deutschen Hochschulverbandes erschien am 08.08.2010 in der Rubrik &bdquo;Zu Ende gedacht&ldquo; ein <a href="http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/?p=5239" title="Interview &bdquo;Zu Ende gedacht&ldquo; mit Prof. Sabine Kunst, Forschung&amp;Lehre, 08.08.2010">Kurz&shy;interview mit Prof. Kunst</a>, damals noch nicht Wissen&shy;schafts&shy;ministerin.</p>
<p>Darin gibt es zwei Schmankerl:</p>
<blockquote><p><strong>Wenn ich Wissenschaftsminister wäre&hellip;</strong><br />
würde ich nicht sparen!</p></blockquote>
<p><span id="more-3313"></span></p>
<p>Und:</p>
<blockquote><p><strong>Ich frage mich manchmal&hellip;</strong><br />
wie man irrationale Entscheidungen verhindern kann.</p></blockquote>
<p>Irgendwas muß in den letzten anderthalb Jahren mit ihr passiert sein.  Vielleicht wurde sie von Außerirdischen ausgetauscht. <img src='http://blog.effjot.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dank an <a href="http://www.cottbus-kaempft.de/?p=169" title="Blog Cottbus kämpft, 07.05.12: Zu Ende gedacht&hellip;">Cottbus kämpft</a> für den Link.</p>
<img src="http://blog.effjot.net/?ak_action=api_record_view&id=3313&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Jetzt liegt der Ball beim Ministerium</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2012/05/jetzt-liegt-der-ball-beim-ministerium/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 20:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.effjot.net/?p=3294+lang=de</guid>
		<description><![CDATA[Heute hat die BTU ihren Gegenvorschlag zum Ministeriumskonzept zur Neustrukturierung der Hochschulen in der Lausitz vorgestellt. Dazu gab's gegen Mittag im Senatssaal eine In&#173;for&#173;mationsveranstaltung, vorrangig für die Presse, aber auch noch mit ausreichend Kapa&#173;zität für die paar1 Interessierten von der BTU. Das Konzept ist inzwischen als PDF-Dokument veröffentlicht. Zum Vergleich hier noch das Positionspapier des <span class="more-link"><a href="http://blog.effjot.net/2012/05/jetzt-liegt-der-ball-beim-ministerium/">[&#8230;]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/05/vorstellung-btu-konzept-senatssaal120507.jpg"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/05/vorstellung-btu-konzept-senatssaal120507-150x108.jpg" alt="" title="Vorstellung des BTU-Konzepts im Senatssaal, 07.05.12 11:30" width="150" height="108" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3297" /></a></p>
<p>Heute hat die BTU ihren Gegenvorschlag zum Ministeriumskonzept zur Neustrukturierung der Hochschulen in der Lausitz vorgestellt. Dazu gab's gegen Mittag im Senatssaal eine In&shy;for&shy;mationsveranstaltung, vorrangig für die Presse, aber auch noch mit ausreichend Kapa&shy;zität für die paar<sup><a href="http://blog.effjot.net/2012/05/jetzt-liegt-der-ball-beim-ministerium/#footnote_0_3294" id="identifier_0_3294" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es waren &uuml;berraschend wenige.">1</a></sup> Interessierten von der BTU.</p>
<p>Das Konzept ist inzwischen als <a href="https://www-docs.tu-cottbus.de/redaktionssystem/public/2012/120507_Reformvorschlag.pdf" title="Konzept zur Weiterentwicklung der BTU, 07.05.12">PDF-Dokument veröffentlicht</a>.  Zum Vergleich hier noch das <a href="https://www-docs.tu-cottbus.de/redaktionssystem/public/2012/120217_MWFK-Positionspapier.pdf" title="Positionspapier des MWFK zur Neugründung einer Technischen Universität in der Lausitz, 17.02.12">Positionspapier des MWFK</a><sup><a href="http://blog.effjot.net/2012/05/jetzt-liegt-der-ball-beim-ministerium/#footnote_1_3294" id="identifier_1_3294" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Als &amp;bdquo;Konzept&amp;ldquo; kann man dieses unausgegorene, nahezu inhaltsleere Dings eigentlich kaum bezeichnen">2</a></sup>.</p>
<p><span id="more-3294"></span></p>
<p>Unter den Gästen war auch der Transformationsbeauftrage, <del datetime="2012-05-08T06:34:16+00:00">Prof.</del> <ins datetime="2012-05-08T06:34:16+00:00">Dr.</ins> Grünewald.</p>
<p>Präsident Zimmerli hat nach einer kurzen Einführung die Ziele und Leitlinien der Konzeptentwicklung beschrieben und dann den Vorschlag zur Neustrukturierung bzw. Weiterentwicklung der BTU vorgestellt.   Anschließend haben die Vizepräsidenten für Lehre und Forschung, Prof. Koziol und Prof. Schmeißer, ihren jeweiligen Themenbereich vertieft.  Diese Vorträge enthielten im Vergleich zum Dokument keine wesentlichen zusätzlichen Informationen.</p>
<p>Wer sich den Text nicht durchlesen will, kann sich hier die vorgeschlagene Fakultätsstruktur anschauen:</p>
<div id="attachment_3298" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/05/neue-fakultätsstruktur.png"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/05/neue-fakultätsstruktur-480x441.png" alt="Neue Fakultätsstruktur im Reformvorschlag vom 07.05.12, S. 5." title="Neue Fakultätsstruktur im Reformvorschlag vom 07.05.12, S. 5." width="480" height="441" class="size-large wp-image-3298" /></a><p class="wp-caption-text">Neue Fakultätsstruktur im Reformvorschlag vom 07.05.12, S. 5.</p></div>
<p>Ein paar Punkte, die mir aufgefallen sind, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:</p>
<ul>
<li>Die Reform kann im Rahmen der bestehenden Gesetze durchgeführt werden, was den politischen und legislativen Aufwand im Vergleich zur Schließung und Neugründung deutlich verringert.  Die Arbeitsersparnis dürfte den Landtagsabgeordneten sehr entgegenkommen. <img src='http://blog.effjot.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Keine gemeinsamen Fakultäten mit der Hochschule Lausitz, sondern gemeinsame wissenschaftliche Einrichtungen. (Das hängt mit dem vorigen Punkt eng zusammen.)</li>
<li>Saubere Trennung in praxisorientierte FH-Studiengänge (B.Eng., M.Eng.) und forschungsorientierte Uni-Studiengänge (B.Sc., M.Sc.), dabei aber gemeinsame Module, erhöhte Durchlässigkeit (Wechsel zwischen den Hochschultypen) und gemeinsame Doktorandenausbildung.</li>
<li>Zur Schwerpunktbildung bei der Forschung dienen Forschungszentren, in denen die entsprechenden Professuren zusammengeschlossen sind. Es bestehen schon zahlreiche (von der Lausitzkommission auch explizit gut bewertete) Zentren, so daß hier nicht allzuviel geändert werden wird. (&ldquo;Never change a winning team.&rdquo;)
<li>Angesichts der schnellen und vor allem schweren Geburt, von der ich als Fakultätsratsmitglied einiges mitbekommen habe, wirkt das Konzept eigentlich ganz rund und passabel.</li>
</ul>
<p>Von den Pressevertretern kamen nicht allzuviele Fragen, u.a. zum zeitlichen und finanziellen Aspekt.  Prof. Zimmerli schätzt den Mehraufwand auf ganz grob 10% der derzeitigen Fixkosten.  Eine Umstrukturierung könne relativ schnell geschehen, da ja die Leute schon aufeinander zugegangen wären und miteinander diskutiert hätten und keine gesetzgeberischen Maßnahmen nötig seien; bis Ende des Jahres (Prof. Zimmerli meinte &bdquo;akademisches Jahr&ldquo;, also Ende WS12/13, wenn ich das richtig verstanden habe; nagelt mich bitte nicht fest, ich hab's wirklich nicht richtig mitgekriegt!) könnte man das wichtigste schon umgesetzt haben.</p>
<p>Ich hatte die Gelegenheit genutzt und gefragt, wie es mit der Mitarbeiterausstattung aussähe: das Konzept umfasst genauso viele Professuren, wie wir jetzt haben. Bei im wesentlichen unveränderten Budget werden weiterhin wenige Mitarbeiterstellen pro Professor zur Verfügung stehen &ndash; an der BTU gibt es im Vergleich zu anderen TUs deutlich weniger Mitarbeiter pro Professor.  Könnte es als Alternative, wenn vom Land keine adäquate Finanzierung zu erhalten ist, auch eine Struktur mit weniger, aber besser ausgestatteten Professuren geben?  Prof. Zimmerli antwortete darauf, daß man nicht mit der &bdquo;Schere im Kopf&ldquo; rangehen wollte und von vornherein mit einer geringeren Anzahl von Professuren planen.  Es gäbe auch noch eine dritte Möglichkeit (neben mehr Geld vom Land und weniger Profs): durch stärkere Forschung könnten auch mehr Mitarbeiter (auf Drittmitteln) gewonnen werden.  Zum Thema &bdquo;Dauerstellen für Daueraufgaben&ldquo; (also v.a. Lehre, aber auch Einwerben von Drittmitteln, Forschungsanträge schreiben) konnte ich nicht nachhaken, da die Moderation schon mit den Füßen scharrte (und das ja inhaltlich auch über das heute vorgestellte Reformkonzept hinausgeht und eher eine Frage ans Land ist).</p>
<hr style="height: 1px; width: 8em; margin-top: 3.5ex; background-color: grey; border-style: none; text-align: left; margin-left: 0;" /><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3294" class="footnote">Es waren überraschend wenige.</li><li id="footnote_1_3294" class="footnote">Als &bdquo;Konzept&ldquo; kann man dieses unausgegorene, nahezu inhaltsleere Dings eigentlich kaum bezeichnen</li></ol><img src="http://blog.effjot.net/?ak_action=api_record_view&id=3294&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Neuer HRK-Präsident zur Hochschul- und Forschungsfinanzierung</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2012/04/neuer-hrk-prasident-zur-hochschul-und-forschungsfinanzierung/</link>
		<comments>http://blog.effjot.net/2012/04/neuer-hrk-prasident-zur-hochschul-und-forschungsfinanzierung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 20:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.effjot.net/?p=3275+lang=de</guid>
		<description><![CDATA[Bei Spiegel Online gibt es ein Interview mit Horst Hippler, dem neuen Präsidenten der Hoch&#173;schul&#173;rektorenkonferenz (HRK). Vielen Dank an Stephan Rönsch für den Hinweis per Facebook. Das Interview ist zwar leider nur recht kurz, aber zwei Forderungen finde ich erfreulich, gerade im Lichte der Brandenburger und Lausitzer Hochschul&#173;struktur&#173;diskussion. (Da muß es doch einen weniger scheußlichen <span class="more-link"><a href="http://blog.effjot.net/2012/04/neuer-hrk-prasident-zur-hochschul-und-forschungsfinanzierung/">[&#8230;]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3286" class="wp-caption alignleft" style="width: 119px"><a href="http://www.hrk.de/de/presse/122_1281.php"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/04/HRK-Horst_Hippler-109x150.jpg" alt="Prof. Dr.sc.nat. Horst Hippler (Foto: KIT/Harry Marx)" title="Prof. Dr.sc.nat. Horst Hippler (Foto: KIT/Harry Marx)" width="109" height="150" class="size-thumbnail wp-image-3286" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: KIT/Harry Marx</p></div>
<p>Bei Spiegel Online gibt es ein <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,829631,00.html" title="Spiegel Online 25.04.12: Neuer HRK-Präsident: „Es gibt keine perfekte Hochschule“">Interview mit Horst Hippler</a>, dem neuen Präsidenten der <a href="http://www.hrk.de/" title="Website Hochschulrektorenkonferenz">Hoch&shy;schul&shy;rektorenkonferenz</a> (HRK).  Vielen Dank an Stephan Rönsch für den Hinweis per Facebook.  Das Interview ist zwar leider nur recht kurz, aber zwei Forderungen finde ich erfreulich, gerade im Lichte der Brandenburger und Lausitzer Hochschul&shy;struktur&shy;diskussion. (Da muß es doch einen weniger scheußlichen Begriff geben!)</p>
<p><span id="more-3275"></span></p>
<blockquote style="clear: both"><p>SPIEGEL ONLINE: Wenn Sie Anfang Mai Ihr neues Amt antreten, welche Aufgabe werden Sie als Erstes in Angriff nehmen?</p>
<p>Hippler: Das wichtigste Ziel für die nächsten Jahre ist eine nachhaltige Finanzierung der Hochschulen. Wir brauchen Planungssicherheit im Bereich Studiengänge, Studienplätze und Grundfinanzierung. [&hellip;] Derzeit trifft die Haushaltskonsolidierung ganz besonders das Hochschulsystem, dabei sind wir der Garant dafür, dass die deutsche Wirtschaft funktioniert.</p></blockquote>
<p>Das geht in eine ähnliche Richtung, die auch am Samstag bei der <a href="/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/" title="Blog fj: SPD-Fachkonferenz Zukunft von Bildung und Wissenschaft">Brandenburg-2030-Konferenz</a> gezeigt wurde.  Für Brandenburg kommt neben der Wirtschaft halt noch der demographische Wandel als Extraproblem dazu.</p>
<blockquote><p>SPIEGEL ONLINE: Wo mangelt es besonders an Geld?</p>
<p>Hippler: Wir brauchen einen Einstieg in die Vollkostenfinanzierung der Forschung. Wenn Sie bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft ein Projekt einreichen, bekommen Sie Geld für einen Doktoranden und ein bisschen für das Projekt. Aber dass der Doktorand auch noch einen Raum, einen Rechner und vieles mehr braucht, ist in der Projektfinanzierung nicht enthalten. [&hellip;] Jedes öffentlich eingeforderte Forschungsprojekt erzeugt an den Hochschulen Kosten, die nicht gedeckt sind.</p></blockquote>
<p>Das ist ein Problem, daß vermutlich in der Öffentlichkeit, und auch bei den Politikern, gar nicht so recht bekannt ist; und DFG-Projekte sind in der Beziehung noch weniger lukrativ als andere Förderer (z.B. Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF).  Wenn das Land den Geldhahn zu weit zudreht, kann sich eine Uni auch Drittmittel-Forschung nicht mehr leisten.  Das erklärt zu einem Teil die im Gutachten der Lausitzkommission angesprochene durchwachsene Forschungsleistung.</p>
<p>Prof. Hippler spricht auch das Problem an, daß der Bund von den auf Landeskosten ausgebildeten Menschen hinterher profitiert.  Dank der bescheuerten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deralismusreform#Bildungspolitik" title="Wikipedia: Föderalismusreform">Föderalismusreform 2006</a> darf der Bund aber auch kaum noch den Ländern helfen.   Das geht nur noch in bestimmten engen Grenzen, z.B. Exzellenzinitiative und Hochschulpakt.</p>
<p>Sozusagen durch das Hintertürchen lindert der Bund das o.g. Problem der Forschungsfinanzierung beim BMBF (und DFG) durch eine sog. Overheadkosten-Pauschale von 20% auf die bewilligte Projektsumme.<sup><a href="http://blog.effjot.net/2012/04/neuer-hrk-prasident-zur-hochschul-und-forschungsfinanzierung/#footnote_0_3275" id="identifier_0_3275" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="An der BTU beh&auml;lt die Uni die eine H&auml;lfte, die andere H&auml;lfte bekommt der Lehrstuhl.">1</a></sup> Das ist zusätzliches Geld zur freien Verwendung, z.B. Möbel, Computer, usw., und ist schon ein Schritt in Richtung Vollkostenfinanzierung.</p>
<hr style="height: 1px; width: 8em; margin-top: 3.5ex; background-color: grey; border-style: none; text-align: left; margin-left: 0;" /><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3275" class="footnote">An der BTU behält die Uni die eine Hälfte, die andere Hälfte bekommt der Lehrstuhl.</li></ol><img src="http://blog.effjot.net/?ak_action=api_record_view&id=3275&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>SPD-Fachkonferenz Zukunft von Bildung und Wissenschaft</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/</link>
		<comments>http://blog.effjot.net/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 19:56:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.effjot.net/?p=3250+lang=de</guid>
		<description><![CDATA[Der Landesvorstand der SPD hat zur Leitbildentwicklung für die Zukunft des Landes unter dem Motto &#8222;Brandenburg 2030&#8220; eine Kommission eingesetzt. Diese hat zunächst intern ein Thesenpapier erarbeitet und dann in den letzten Monaten öffentliche Veranstaltungen dazu durchgeführt. In Bernau bei Berlin fand heute die letzte Fachkonferenz dazu statt, zum Thema &#8222;Zukunft von Bildung und Wissenschaft&#8220;. <span class="more-link"><a href="http://blog.effjot.net/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/">[&#8230;]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/04/spd-fachkonferenz-bbg2030.jpg"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/04/spd-fachkonferenz-bbg2030-150x112.jpg" alt="" title="SPD-Fachkonferenz Brandenburg 2030, Bernau 21.04.12" width="150" height="112" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3262" /></a></p>
<p>Der Landesvorstand der SPD hat zur Leitbildentwicklung für die Zukunft des Landes unter dem Motto &bdquo;<a href="http://www.brandenburg2030.de/" title="SPD: Brandenburg 2030">Brandenburg 2030</a>&ldquo; eine Kommission eingesetzt. Diese hat zunächst intern ein Thesenpapier erarbeitet und dann in den letzten Monaten öffentliche Veranstaltungen dazu durchgeführt. In Bernau bei Berlin fand heute die letzte Fachkonferenz dazu statt, zum Thema &bdquo;<a href="http://www.brandenburg2030.de/zukunftsdebatte/veranstaltungen/event/6" title="Brandenburg 2030: Fachkonferenz Zukunft von Bildung und Wissenschaft, Bernau, 21.04.12">Zukunft von Bildung und Wissenschaft</a>&ldquo;.</p>
<p>Es waren einige Angehörige der BTU dabei: der Präsident, die Professoren Hipp, Koziol und Schmeißer und zwei  wissenschaftliche Mitarbeiter nebst mir (wenn ich niemanden übersehen habe). Mir bekannte Studenten habe ich nicht entdeckt; mir wurde aber Paul Weißflog von der Juso-Hochschulgruppe vorgestellt.</p>
<p><del datetime="2012-04-23T17:45:40+00:00">Hinweis: ich schreibe noch an dem Artikel. Das erste Stück veröffentliche ich schon mal, damit Interessierte mit dem Lesen anfangen können.</del></p>
<p><strong class="wichtig">Dieser Blogartikel soll möglichst kurzfristig einen Eindruck von der Konferenz verschaffen; sämtliche Aussagen hier habe ich auf Grundlage meiner Notizen wiedergegeben. Ich kann darum nicht garantieren, alle Details korrekt darzustellen! Vor jemand irgendwelchen Beteiligten einen Strick aus ihren Aussagen drehen möchte, bitte bei der betreffenden Person oder der Konferenzmoderation vorher nachfragen, ob das wirklich so gesagt wurde. <ins datetime="2012-04-22T11:48:49+00:00">Ich gebe hier nur knappe Stichpunkte wieder, zu Lasten der argumentativen Stringenz.  Aber ohne Mitschnitt würde mir eine angenehm lesbare Prosa nicht gelingen.</ins> Ergänzungen oder Berichtigungen bitte in den Kommentaren hinterlassen, damit ich sie in den Text einarbeiten kann.</strong></p>
<p><span id="more-3250"></span></p>
<h4>Ablauf und Inhalte in Stichpunkten</h4>
<p>Zur Eröffnung sprach Bildungsministerin <strong>Martina Münch</strong> zu den Vorstellungen für die Zukunft, legte aber den Schwerpunkt auf Bildung (Kita, Schulen). Danach fanden drei parallele Workshops statt, ich besuchte (wie auch die anderen von der BTU) &bdquo;Wissenschaftsland Brandenburg&ldquo;.  Moderiert wurde von der wissenschaftspolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion, Susanne Melior, auf dem Podium waren die Wissenschaftsministerin Kunst und die stellvertretende Juso-Vorsitzende Maja Wallstein. Letzere studiert an der Uni Potsdam und ist, wenn ich das richtig verstanden habe, Cottbuserin.</p>
<p>Zur Eröffnung gaben Fr. Kunst und Maja Wallstein jeweils ein Statement ab, danach wurden Fragen aus dem Publikum gesammelt und beantwortet. Fr. <strong>Kunst</strong> erzählte nichts übermäßig aufsehenerregendes, ich hatte aber anfangs auch Probleme, ihr zu folgen. Sie sprach die Bedeutung der dualen Ausbildung<sup><a href="http://blog.effjot.net/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/#footnote_0_3250" id="identifier_0_3250" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der Begriff taucht immer wieder auf; wenn ich das richtig interpretiere, geht es v.a. um duales Studium.">1</a></sup> und daraus resultierender Kooperationsformen an, sowie daß die universitäre und außer&shy;universitäre Forschung näher zusammenrücken sollen.<sup><a href="http://blog.effjot.net/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/#footnote_1_3250" id="identifier_1_3250" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich hoffe, da&szlig; der Satz &amp;bdquo;Die universit&auml;re Forschung wird wieder mit der au&szlig;eruniversit&auml;ren Forschung zusammengef&uuml;hrt.&amp;ldquo; in dieser Anordnung nur ein Versprecher war.">2</a></sup> Die Kon&shy;kurrenzfähigkeit der Brandenburgischen Hochschulen in Deutschland muß gewährleistet werden.<sup><a href="http://blog.effjot.net/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/#footnote_2_3250" id="identifier_2_3250" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es fiel auch der Begriff &amp;bdquo;Marken&amp;ldquo;.">3</a></sup></p>
<p><strong>Maja Wallstein</strong> ging erstmal auf das Thesenpapier an sich ein.  Nach der Istzustandsbeschreibung im ersten Teil folgt die Zukunftsvision, die sie für noch zu negativ/pessimistisch hält. Der demographische Wandel werde als gegebener Faktor betrachtet, während doch Hochschulen der beste und billigste Weg wären, Leute nach Brandenburg zu bringen.</p>
<p>Im folgenden protokolliere ich jetzt nicht alle Inhalte der Beiträge aus dem Publikum, sondern greife nur die interessantesten auf.</p>
<p><strong>Prof. Günther</strong>, Präsident der Uni Potsdam und Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz: die Anzahl der Studienplätze ist eine unabhängige Variable &ndash; es muß entschieden werden, wie viele Studien&shy;plätze nötig bzw. gut für das Land sind; die Nachfrage ist demgegenüber nahezu unbegrenzt. Die Frage ist, wie viele finanziert werden können.  Pro Studienplatz sollte man 6000€ bereitstellen, was zwar noch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegt, aber 20% mehr als der derzeitig Stand in Brandenburg. Fazit: Wie viele vernünftig ausfinanzierte Studienplätze wollen wir?</p>
<p><strong>Prof. Zimmerli</strong>, Präsident der BTU: Prognosen sind immer unsicher, es besteht die Gefahr von self-fullfilling bzw. self-defeating Prophecies. Auf die demographische Entwicklung wirken viele Faktoren ein, z.B. die Übergangsquote von den Schulen, aber auch die Studenten aus anderen Bundesländern und dem Ausland, wo die demographische Entwicklung anders verläuft. Unis (im Unterschied zu FHs) rekrutieren nicht vorrangig regional, sondern überregional und international.<sup><a href="http://blog.effjot.net/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/#footnote_3_3250" id="identifier_3_3250" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="BTU: regionaler Anteil inzwischen runter auf 40%, Rest aus Berlin, aus dem Ausland, aus anderen Bundesl&auml;ndern.">4</a></sup>  Fazit: Studierendenrekrutierung als Weg, mit dem demographischen Wandel umzugehen.</p>
<p><strong>Prof. Pleuger</strong>, Präsident der EUV Frankfurt: angesichts einer alternden Gesellschaft müssen die wenigeren jungen Leute besser ausgebildet sein. Geisteswissenschaften müssen gestärkt werden, nicht nur die technischen Bereiche; beispielsweise muß eine Erfindung ja hinterher auch vermarktet werden. Insbesondere an der Peripherie und im durch den neuen Flughafen zu erwartenden Dreieck Berlin-Posen-Breslau (und da drin liegt ja Brandenburg) werden interkulturelle administrative, rechtliche und sprachliche Aspekte zu integrieren sein. Wir können uns in Brandenburgs kleiner Hochschullandschaft Mittelmaß nicht leisten<del datetime="2012-04-22T10:28:29+00:00" cite="http://blog.effjot.net/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/#comment-2377" title="Kommentar Maja, 22.04.12 10:04">, und brauchen exzellente Hochschulen</del> <ins datetime="2012-04-22T10:28:29+00:00" cite="http://blog.effjot.net/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/#comment-2377" title="Kommentar Maja, 22.04.12 10:04">. Exzellenzinitiativen sind notwendig, damit wir Hochschulen haben,</ins> die nicht nur zur Ausbildung von Brandenburgern dienen, sondern auch für Studenten von außerhalb attraktiv sind.</p>
<p>Die Antwort von Fr. <strong>Kunst</strong> stellt in meinen Notizen leider teilweise ein etwas unverständliches Halbsatzgekrakel dar, ich weiß auch nicht, wie das kommt.  Ich versuch mein bestes, ihre wesentlichen Punkte zusammenzufassen. Über das Ziel möglichst vieler Studienplätze sind wir uns alle einig, aber sie ist nicht überzeugt, daß eine Festlegung der Studienplatzanzahl und der Einfluß auf die demographische Entwicklung so funktioniert. Zum Beispiel könnten sich die Bewerberzahlen ändern, wenn in anderen Bundesländern attraktivere Angebote entstehen.  Jetzt haben wir die doppelten Abiturjahrgänge, aber in der Zukunft muß mit weniger Leuten gerechnet werden. Dazu kommt der Sog von Berlin.  Die Finanzierung der Hochschulen muß erhöht werden.</p>
<p><strong>Maja</strong> greift die &bdquo;Attraktivität&ldquo; auf: im ersten Punkt des Thesenpapiers zum Thema &bdquo;Hochschulen und Wissenschaft&ldquo; steht derzeit &bdquo;präzisieren ihre Profile laufend weiter&ldquo;. Es müsste ergänzt werden &bdquo;Die Hochschulen haben ein vielfältiges, ausfinanziertes Studienangebot&ldquo;. Auch muß die Hochschulautonomie gesichert werden.<sup><a href="http://blog.effjot.net/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/#footnote_4_3250" id="identifier_4_3250" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das hat sie sicher auch mit Blick auf die Lausitz gesagt.">5</a></sup> Sie schließt sich Prof. Pleugers Forderung an, daß wir uns Mittelmäßigkeit nicht leisten können, <del datetime="2012-04-22T10:28:29+00:00" cite="http://blog.effjot.net/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/#comment-2377" title="Kommentar Maja, 22.04.12 10:04">meint aber auch: &bdquo;Wir sind noch nicht mal Mittelmaß.&ldquo;</del> <ins datetime="2012-04-22T10:28:29+00:00" cite="http://blog.effjot.net/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/#comment-2377" title="Kommentar Maja, 22.04.12 10:04">ergänzt aber, bei der Hochschulfinanzierung seien wir noch nicht mal Mittelmaß.</ins>  Ich finde, das trifft ein wesentliches Problem ganz prägnant.</p>
<p><strong>Prof. Vahrson</strong><sup><a href="http://blog.effjot.net/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/#footnote_5_3250" id="identifier_5_3250" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich hoffe, der Name stimmt.  Steht so auf der HNEE-Website; habe ihn heute nicht richtig verstanden.">6</a></sup>, Präsident der HNEE (FH Eberswalde): Kampagnen wie &bdquo;Studieren in Fernost&ldquo; waren erfolgreich, haben Studenten nach Brandenburg gebracht. Gefahr: nicht eingehaltene Versprechungen (&bdquo;Studenten hergelockt&ldquo;) sprechen sich rum. FHs sind &bdquo;Aufstiegs&shy;maschinen&ldquo; d.h. besonders wichtig für und besucht von jungen Leuten, die die ersten in ihrer Familie sind, die studieren gehen.  Brandenburgs FHs sind schlecht finanziert und wohl auch darum auf den Spitzenplätzen der Drittmitteleinwerbung in Deutschland. Verteilung der finanziellen Ressourcen: klären, wie zu verteilen (derzeit landet ungefähr 50% des Haushaltsansatzes in Brandenburg) &ndash; ist die Hochschul&shy;agglomeration Berlin-Potsdam so wichtig, oder können auch regionale Hochschulen gefördert werden?</p>
<p><strong>René Kohl</strong>, Hauptgeschäftsführer IHK Potsdam: unterstützt Kunst und Günther: 6000€ pro Studienplatz sind Untergrenze; ist das kurz[mittel?]fristig nicht erreichbar, muss die Anzahl Studienplätze gesenkt werden. Fokus auf Technik und Naturwissenschaft legen &ndash; am Bedarf der Wirtschaft orientieren. Gefährliche Entwicklung, die zu vermeiden ist: zu starke Betonung auf Hochschulausbildung! In einem durchschnittlichen KMU sind 10 Mitarbeiter, davon 2 mit Hochschulausbildung; der Rest hat eine Berufsausbildung gemacht. Bei zu starker Orientierung auf Hochschulausbildung nach der Schule kann es zu Mangel an Leuten kommen, die Berufsausbildung machen. Das spiegelt sich auch in hohen Studienabbrecherquoten wider. Hochschulen sollen aber Weiterbildung/Qualifizierung im Beruf anbieten.  Leute aus dem Ausland sind willkommen, aber können wir sie hier halten? Die Gehaltsvorstellungen auf Bundesbasis<sup><a href="http://blog.effjot.net/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/#footnote_6_3250" id="identifier_6_3250" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es mu&szlig; wohl eine Liste &uuml;blicher Geh&auml;lter in Deutschland geben, die vom BMWF gemacht wurde, siehe auch Aussage von for Durlitzer.">7</a></sup> sind höher als in Brandenburg möglich ist.</p>
<p><strong>Prof. Koziol</strong> (BTU): Erkenntnis aus seiner Beschäftigung mit demographischen Entwicklungen (Abwassernetze): Anpassung nach unten ist keine nachhaltige Entwicklung. Wir brauchen Leute im Land; Hochschulen sind ein der wenigen Stellschrauben, die wir beeinflussen können. Das demographische Echo der geburtenschwachen Jahrgänge kommt; wir müssen es jetzt schon füllen, weil wir jetzt die doppelten Jahrgänge, Wegfall Wehrdienst haben und gute Chance bestehen, Studenten aus den alten Ländern zu gewinnen.  FHs und Unis sind Ansiedlungsargumente für Betriebe.</p>
<p><strong>Maja</strong>: Hochschulen als Motor &rarr; muß ins Thesenpapier! Hochschulen werden leider oft nur als Kostenfaktor gesehen &rarr; Nachhaltigkeit betonen.</p>
<p><ins datetime="2012-04-22T11:55:00+00:00"><strong>Update 22.04.12, 23:55 restliche Beiträge des Workshops:</strong></ins></p>
<p>Ministerin <strong>Kunst</strong> zu Prof. Koziol: Die überdimensionierten Abwassersysteme, mit denen er sich beschäftigt, sind ein Beispiel für zu optimistische Prognostik.  Ein nachhaltiges, nachfrageorientiertes Angebot sollte es geben; wie ist &bdquo;nachfrageorientiert&ldquo; zu machen?  Beispielsweise sollte man bei einem Ausbau eines Studiengangs nach dessen Nachfrage die Qualitätsentwicklung im Blick behalten, damit die Studenten in der Ausbildung mit den notwendigen Kompetenzen ausgestattet werden.  Die Studienplatzzahl muß also an die Qualität im System gekoppelt sein, damit Absolventen rauskommen.  Derzeit ist das System fokussiert auf Einsteigerzahl; es muß aber auch die Absolventenquote bzw. die Wertschätzung der Zukunftserwartung der Klientel berücksichten.<br />
Zu Prof. Vahrson: FHs haben sich als Aufstiegsmotor bewährt. Sie widerspricht, daß deren Finanzierung so schlecht sei und deswegen die Drittmitteleinwerbung hoch ist.  Es ist zu überlegen, Unis und FHs näher zueinander zu rücken.  Die besondere Stärke der FHs ist, daß sie in der Region verbunden sind.  Bei den &bdquo;Hochschulen für Regionen&ldquo; ist aber die Schnittstelle zur Wirtschaft zu beachten &ndash; &bdquo;wenn nichts da ist, kann sich die Hochschule noch so bemühen.&ldquo;  Die F&amp;E-Mittel aus der Wirtschaft sind in Deutschland angstiegen; in Brandenburg leider nicht so stark.  Die 51% für Potsdam ergeben sich aus dem Prinzip &bdquo;das Geld folgt den Studierenden&ldquo;.<br/></p>
<p>Wichtig für 2030 im Papier ist die duale Ausbildung; sie erhöht den Anteil an Studiumsinteressierten aus Bereichen, die nicht studiert hätten. Und umgekehrt: Leute, die nicht im Studium klarkommen, können zuerst einmal eine Berufsausbildung machen.</p>
<p><strong>Ulrike Durlitzer</strong> [Name korrekt?] war vor dem Ruhestand im BMWF tätig, vor allem im Bereich Internationales.  Sie plädiert für eine klare Internationalisierungsstrategie, mit konkreten Schritten.  Der Blick muß sich vor allem auf Europa, insbes. unsere  östlichen Nachbarn, richten.  Sie fordert, daß internationale Studenten hier bleiben können; sie war damals gegen die Veröffentlichung vom Durchschnittsgehältern durch das BWMF, da sie zu hoch für die östlichen Bundesländer sind.  Nicht zu vergessen ist, daß viele Ausländer ihre Ehepartner mitbringen, für die auch Arbeitsplätze notwendig sind, wenn sie bleiben sollen.  Zum Thema &bdquo;universitäre und außeruniversitäre Forschung&ldquo; (und stärkerer Fokussierung auf letztere): außeruniversitäre Forschung wird zum größten Teil durch den Bund finanziert &ndash; man kann als Land nicht einfach  die Förderung der Forschung vom Land auf den Bund schieben.  Es ist mehr Zusammenarbeit Bund&ndash;Länder nötig, die Kompetenzen müssen geregelt und ein gerechter Ausgleich gefunden werden.</p>
<p><strong>Mathias Kern</strong>, Jusos: in letzter Zeit hat die Regierung im Hochschulbereich nicht den sozialdemokratischen Anspruch eingehalten, z.B. bei der einseitigen Einsetzung von Moderatoren.  Ausbildungsplätze [in der beruflichen Ausbildung] müssen attraktiver werden (mehr Gehalt).  Wissenschaftspolitik ist Strukturpolitik, Beispiel Bayern, das von einem Agrarland zu einem modernen, wissenschaftsstarken Bundesland wurde.  Das Thesenpapier zeichnet hier ein zu negatives Bild, vor allem bei den Finanzen &ndash; nicht nur den Schuldenabbau explizit nennen, sondern auch Bildung und Wissenschaft explizit nennen.  [Bei Strukturänderungen:] Betroffene muß man zu Wort kommen lassen.</p>
<p><strong>Enrico Schicketanz</strong>, Landessprecher Juso-Hochschulgruppen: sollen Attraktivität und Qualität gesteigert werden, muß das nachhaltig geschehen, Planbarkeit für die Hochschulen muß gewährleistet sein.  An den Hochschulen müssen für Daueraufgaben Dauerstellen eingerichtet werden, das bedeutet auch mehr Mitarbeiter.  Es darf keine tariffreien Zonen in der Hochschullandschaft geben.  Stärkung der Forschung an FHs ist ein guter Weg für eine gute Lehre (ein aktiv Forschender weiß über den aktuellen Stand des Wissens besser bescheid). Zu Ren&eacute; Kohl (IHK): Lehre darf nicht nur auf die Verwertbarkeit der Absolventen ausgerichtet sein.  Auch die Zusammenhänge von Kultur und Technik müssen untersucht werten; den entsprechenden Studiengang erhalten.  Brandenburg sollte die Initiative ergreifen, die Bundesländer an einen Tisch zu bringen, um einen neuen Hochschulpakt auf den Weg zu bringen; das Kooperationsverbot (Bund&ndash;Länder) muß durch ein Kooperationsgebot ersetzt werden.</p>
<p><ins datetime="2012-04-22T22:29:46+00:00" cite="http://blog.effjot.net/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/#comment-2391" title="Kommentar Mathias Kern, 23.04.12 0:20"><strong>David Kolesnyk</strong>, Vorsitzender der Jusos Potsdam</ins> <del datetime="2012-04-22T22:29:46+00:00"  cite="http://blog.effjot.net/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/#comment-2391" title="Kommentar Mathias Kern, 23.04.12 0:20">Ein junger Mann, dessenName ich überhaupt nicht verstanden habe; ich glaube, auch von den Jusos</del>: im Norden Brandenburgs ist hinsichtlich Hochschulen nichts gemacht worden.  Wir haben wenig Studienplätze (letzter im Bundesvergleich).  Es werden zu wenige Lehrer ausgebildet, gerade angesichts des zu erwartenden hohen Bedarfs (viele alte Lehrer werden in nächster Zeit in Ruhestand gehen); die Absolventen wandern zum Teil in andere Bundesländer (z.B. Hamburg) ab, wo es attraktivere Angebote (Arbeitszeit, Verbeamtung) gibt.  Es muß eine Vielfalt von Studiengängen geben, FHs und Unis dürfen nicht nur einen engen Schwerpunkt haben.  Im Thesenpapier fehlen Europa und Polen fast ganz.</p>
<p><strong>Frank Szymanski</strong>, Oberbürgermeister Cottbus: Die Hochschulen sind gut im Land angekommen, das hört man von der Regierung zu wenig.  Neue Hochschulstrukturen sind nicht notwendig.  Hochschulen sind wichtige Zukunftseinrichtungen, vor allem im Berlin-fernen Raum.  Darum ins Thesenpapier: Hochschulen sind Gegenstrategie zum demographischen Wandel.  Abkehr vom Mittelverteilungsmodell nötig.  Mindestaussage: Hochschulzahlen [Ich mußte schnell schreiben, ich glaube, das hätte Finanzierung heißen sollen.] halten.  Das Vorgehen in Cottbus war ein Fehlstart.  Die drei Verfahren &ndash; Lausitz, Landes&shy;struktur&shy;kommission, Hochschulstrukturplanung<sup><a href="http://blog.effjot.net/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/#footnote_7_3250" id="identifier_7_3250" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich hoffe, ich hab das richtig zusammenbekommen.  Wesentlich jedenfalls, da&szlig; die Hochschulen nicht separat von und vor Beginn der Landeshochschulstrukturplanung umstrukturiert werden d&uuml;rfen.">8</a></sup> &ndash; gehören zusammen.</p>
<p><strong>Paul Weißflog</strong>, Juso-Hochschulgruppe Cottbus: aus den Grundwerten im Programm (Gerechtigkeit, Freiheit, Solidarität) folgt auch die Freiheit von Forschung und Lehre.  Widerspricht der Aufhebung der Trennung von universitärer und außeruniversitärer Forschung.  Es ist eine Systemdebatte zu führen, wie die Hochschulen zu finanzieren sind.  Zu Hr. Kohl (IHK): Geisteswissenschaften sind wichtig, beispielsweise werden in Zukunft Kreativ- und Kulturtätigkeit an Bedeutung gewinnen.</p>
<p><strong>Mathias Schubanz</strong>, wiss. Mitarbeiter BTU: an eine, wie im ersten Punkt im Thesenpapier erwähnte, auf bestimmte Themen spezialisierte Hochschule wäre er (als Informatiker) nicht gekommen.  Zur Zusammenführung von FH und Uni: FH ist wichtig als Einstiegspunkt für erste aus der Familie, die studieren; die Differenzierung in Praxis gegenüber Theorie ist wichtig.  Zu Fr. Kunst: Plädieren für mehr Orientierung an Absolventen heißt gegen das Mittelverteilungsmodell, das zu Konkurrenz zwischen den Hochschulen führt.  Es gibt zu wenig Mitarbeiter an den Hochschulen, um gute Forschung zu machen &ndash; dafür bleibt zu wenig Zeit.</p>
<p><ins datetime="2012-04-22T22:29:46+00:00" cite="http://blog.effjot.net/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/#comment-2391" title="Kommentar Mathias Kern, 23.04.12 0:20"><strong>Klaus Faber</strong>, Vorsitzender des Wissenschaftsforums der Sozialdemokratie in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern</ins> <del datetime="2012-04-22T22:29:46+00:00" cite="http://blog.effjot.net/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/#comment-2391" title="Kommentar Mathias Kern, 23.04.12 0:20">Klaus Färber [Name korrekt?]</del> Die Prognose sinkender Studentenzahlen muß im Thesenpapier korrigiert werden; es gab früher immer wieder Prognosen, die weniger Bedarf besagten, und waren alle falsch.  Was in Brandenburg ankommt, hängt im wensentlichen von der Brandenburger Politik ab.<br />
Zur Finanzierung steht im Papier nichts brauchbares.  Bezug herstellen zum Beschluß der Bundes-SPD vom 06.12.11 (großes Bildungs- und Wissenschaftsprogramm, 20G€ mehr<sup><a href="http://blog.effjot.net/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/#footnote_8_3250" id="identifier_8_3250" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Gemeint ist glaub ich das hier.">9</a></sup>).  Man bekommt keine Bundesgelder, wenn man selber keine Leistungen erbringt.</p>
<p><strong>Maja</strong>, fasst als Schlußwort des Workshops wichtige Punkte zusammen: Zur Frage &bdquo;wie viele Studienplätze?&ldquo; &ndash; mindestens gleichbleibend.  Wissen&shy;schafts&shy;bereich als Chance für Brandenburg.  Breites Fächer&shy;angebot, einschließlich Geisteswissenschaften.  Mittel&shy;verteilungs&shy;modell über&shy;denken.  Mehr wissenschaftliche Mitarbeiterstellen.  Inter&shy;nationalisierung betrachten.   Kooperationsverbot abschaffen.</p>
<p><ins datetime="2012-04-23T19:05:25+00:00"><strong>Update 23.04.12 21:05</strong></ins></p>
<p>Danach war dann Mittagspause mit Gesprächen.  Mathias Schubanz und ich haben uns vor allem mit verschiedenen Jusos über die Situation der wiss. Mitarbeiter unterhalten.  Dadurch konnte ich ein paar von der Truppe wenigstens andeutungsweise kennenlernen.  (Die Zeit war halt doch etwas kurz.)</p>
<p>Am Nachmittag stellten die einzelnen Moderatoren die Ergebnisse aus ihren Workshops dem Plenum vor.  Zunächst Frau <strong>Melior</strong> &ndash; ihre hier geäußerten Punkte sind vermutlich besonders wichtig als &bdquo;Kandidaten&ldquo; für eine Änderung bzw. Ergänzung des Thesenpapiers.</p>
<ul>
<li>Hochschulen sind nicht nur Kostenfaktor, sondern ein Motor und ein Gegenfaktor zum demographischen Wandel; jetzt kommen so viele Leute nach Brandenburg wie noch nie.  Was ist mit der Finanzierung? &rarr; Zu wünschen ist nicht nur auskömmliche sondern bestmögliche Finanzierung; man muß sich das Mittel&shy;verteilungs&shy;modell anschauen.</li>
<li>Wirtschaft &ndash; duales Studium: Aufstieg durch Bildung.</li>
<li>Profilbildung: FHs haben wichtige Funktion in der Vernetzung mit der Wirtschaft vor Ort.  Was ist der Bedarf des Landes, und was ist die Nachfrage?</li>
<li>Technologie und Innovationstransfer: wir haben eine hervor&shy;ragende außeruniversitäre Forschungslandschaft; diese weiter aus&shy;bauen.</li>
<li>Verbesserung der Finanzierung: auch in Richtung Wirtschaft und Bund blicken.</li>
<li>Internationalität: hier ist die EUV Frankfurt besonders wichtig, aber auch die anderen Hochschulen müssen verbessert werden.</li>
<li>Mittelbau: Ziel ist ein ausfinanzierter Mittelbau; gut bezahlte Arbeitsplätze, kein Hangeln von Befristung zu Befristung.</li>
<li>Umstrukturierung des Thesenpapiers: Bildung und Wissenschaft werden die Zukunft prägen &ndash; es ist zu überlegen, dies im Papier entsprechend umzupositionieren.</li>
</ul>
<p>Leider habe ich mir zu Fr. <strong>Münchs</strong> Beitrag zur Schulbildung kaum Notizen gemacht.  Sie hat auch darauf hingewiesen, daß [finanzielle] Ressourcen wichtig sind, aber nicht alles.  Das Geld wird knapper, darum verstärkt sich der Kampf um die Ressourcen; der sollte aber nicht alles überlagern.  Gerade bei Bildung und Wissenschaft wurde im Unterschied zu anderen Ressorts jetzt weniger gespart [konstant gehalten?], daraus ergibt sich die Verpflichtung, dieses Geld optimal einzusetzen.</p>
<p><strong>Martin Gorholt</strong>, Staatsekretär im MWFK, berichtete aus seinem Workshop zum lebenslangen Lernen.  Auch hier war ich etwas nachlässig in meiner Mitschrift.  In den Kommentaren hat Prof. Hipp schon <a href="http://blog.effjot.net/2012/04/spd-fachkonferenz-zukunft-von-bildung-und-wissenschaft/#comment-2388" title="Kommentar Christiane Hipp, 22.04.12 19:32">etwas dazu gesagt</a>.  Hier die Punkte, die ich mir notiert habe:</p>
<ul>
<li>Es wurde zuviel diskutiert über den Weg Abi&rarr;Hochschule, zu wenig über berufliche Bildung und Weiterbildung.</li>
<li>Ein interessanter Hinweis aus dem Publikum war: im Thesenpapier fehlt eine &bdquo;Landesaußenpolitik&ldquo;, d.h. die Vertretung der brandenburgischen Interessen gegenüber Bund und Europa.  Das ist wichtig für die Finanzierung.</li>
<li>Weiterbildung und Hochschulen nicht vernachlässigen: Stichworte Bologna-Universität, Weiterbildungs-Master &ndash; was bedeutet das für die Hochschulen?</li>
</ul>
<p>Fr. <strong>Münch</strong> nahm den Begriff &bdquo;Landesaußenpolitk&ldquo; auf: das umfasst auch die unsinnige Trennung Bund&ndash;Länder in Bildung <em>und</em> Wissenschaft; bei der Bildung ist die Inklusion im Bund noch nicht angekommen.</p>
<p>Fr. <strong>Melior</strong> zum Problem bei der beruflichen Bildung, daß die Hochschulen der Berufsausbildung die jungen Leute wegschnappen (v.a. Hr. Kohl / IHK): dafür ist duale Ausbildung als Lösung geeignet.  Für Brandenburg sind berufliche Ausbildung <em>und</em> duale Ausbildung nötig.</p>
<p>Mike Schubert, der Vorsitzende der Zukunfskommission Brandenburg 2030, beendete diesen Teil mit dem Hinweis, daß weitere Vorschläge gern per E-Mail übermittelt oder beim Landesparteitag eingebracht werden können.</p>
<p class="spaceabove">Ministerin <strong>Kunst</strong> beendete die Veranstaltung mit einem Schlußwort:</p>
<ul>
<li>Es gab eine Reihe hervorragender Anmerkungen, jetzt müssen Antworten und eine Zusammenfassung der Arbeitspunkte für die Wissenschaftspolitik folgen.</li>
<li>In der Vergangenheit fand eine unerwartete Expansion der Hochschulen statt (jetzt 51000 Studierende), daraus resultierte eine Unterfinanzierung, obwohl die Gesamtausgaben in den letzten Jahren um 33% gestiegen sind.  Zwischen 2000 und 2011 steigerte sich die Anzahl der Absolventen auf/um [ich denke: auf] 8700.  In der Zukunft sind, trotz Optimismus, die Besonderheiten zu berücksichtigen: die Schulabgänger werden zurückgehen.</li>
<li>Dem Punkt zu Ausländern und Studenten aus anderen Bundesländern hab ich nicht recht folgen können; die Notizen enden in einem hilflosen &bdquo;&hellip;?&ldquo;</li>
<li>Chance: möglichst viele Plätze bieten; Ausgaben steigern für eine gute Qualität der Ausbildung.  Es gibt zwei Stellenschrauben: die finanziellen Ressourcen und die Interessenslage der Schüler.  Deren Studierneigung muß gefördert werden (Verbesserung der Aufstiegschancen).  Man muß die Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft wahrnehmen.</li>
<li>Wichtige Ansatzpunkte für die kommenden Jahre: Frau Melior hatte erwähnt: Gegenstrategie zum demographischen Wandel, Finanzierung der Hochschulen, Systemdebatte (Wie müssen sich die Hochschulen entwickeln?).</li>
</ul>
<p>Ihr Vortrag endete leider dann sehr unerwartet mit einer Kreislaufschwäche oder ähnlichem; sie mußte sich erstmal setzen, hat es dann nochmal probiert, das ging aber nicht wirklich.  Sie entschuldigte sich mit dem Hinweis auf eine sehr intensive Woche und einen besonders langen Arbeitstag am Vortag bis zwei Uhr in der Nacht.  Die Konferenz wurde darum etwas früher als geplant beendet.</p>
<h4>Mein Fazit</h4>
<p>Zum Thema &bdquo;Hochschulen in der Lausitz&ldquo; war erwartungsgemäß nicht so viel dabei, es war ja nicht eigentlicher Inhalt der Veranstaltung, aber natürlich ein deutliches Symptom von Problemen in der Wissen&shy;schaftspolitik.  Ein Stimmungsbild konnte ich mitnehmen.  Und die Jusos und Oberbürgermeister Szymanski haben deutlich gesagt, daß beim &bdquo;Lausitz-Prozess&ldquo; einiges im Argen liegt.</p>
<p>Redner mit den verschiedensten Hintergründen waren sich im Prinzip einig über die Wichtigkeit von ordentlich finanzierten Hochschulen für Brandenburg, vor allem in Hinblick auf die demographische Entwicklung. Eine Zusammenlegung von Unis und FHs schien mir niemand explizit zu vertreten; auch Fr. Kunst schiendahingehend relativ zurückhaltend. Die meisten sahen FHs als regionalen Wirtschaftspartner und vor allem durch ihre Praxisnähe als wesentlich für den &bdquo;Aufstieg durch Bildung&ldquo; bzw. Weiterbildung.</p>
<p>Erfreulich fand ich, daß auch die wissenschaftlichen Mitarbeiter thematisiert wurden.  Zwar war die Diskussion nicht so umfassend wie zu den Studentenzahlen, dem demographischen Wandel und der Hoch&shy;schul&shy;finanzierung, aber immerhin genug um in die Zusammen&shy;fassung von Fr. Melior zu kommen.  Danke an die Jusos, die das Thema in die Diskussion eingebracht haben, und an Mathias Schubanz für seinen Bericht &bdquo;von der Front&ldquo;.</p>
<p>Ich hoffe, daß sich im Zukunftsprogramm der SPD was tun wird.</p>
<p>Und noch besser: was im Gegenwartsprogramm!</p>
<hr style="height: 1px; width: 8em; margin-top: 3.5ex; background-color: grey; border-style: none; text-align: left; margin-left: 0;" /><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3250" class="footnote"><ins datetime="2012-04-23T17:45:40+00:00">Der Begriff taucht immer wieder auf; wenn ich das richtig interpretiere, geht es v.a. um duales Studium.</ins></li><li id="footnote_1_3250" class="footnote">Ich hoffe, daß der Satz &bdquo;Die universitäre Forschung wird wieder mit der außeruniversitären Forschung zusammengeführt.&ldquo; in dieser Anordnung nur ein Versprecher war.</li><li id="footnote_2_3250" class="footnote">Es fiel auch der Begriff &bdquo;Marken&ldquo;.</li><li id="footnote_3_3250" class="footnote">BTU: regionaler Anteil inzwischen runter auf 40%, Rest aus Berlin, aus dem Ausland, aus anderen Bundesländern.</li><li id="footnote_4_3250" class="footnote">Das hat sie sicher auch mit Blick auf die Lausitz gesagt.</li><li id="footnote_5_3250" class="footnote">Ich hoffe, der Name stimmt.  Steht so auf der HNEE-Website; habe ihn heute nicht richtig verstanden.</li><li id="footnote_6_3250" class="footnote">Es muß wohl eine Liste üblicher Gehälter in Deutschland geben, die vom BMWF gemacht wurde, siehe auch Aussage von for Durlitzer.</li><li id="footnote_7_3250" class="footnote">Ich hoffe, ich hab das richtig zusammenbekommen.  Wesentlich jedenfalls, daß die Hochschulen nicht separat von und vor Beginn der Landeshochschulstrukturplanung umstrukturiert werden dürfen.</li><li id="footnote_8_3250" class="footnote">Gemeint ist glaub ich <a href="http://www.spd.de/linkableblob/21946/data/53_beschluss_wirtschaft_finanzen_lang.pdf" title="Beschluß 53 SPD-Parteitag, 06.12.11">das hier</a>.</li></ol><img src="http://blog.effjot.net/?ak_action=api_record_view&id=3250&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 16:39:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hin und wieder hat xkcd sehr hübsche, wissenschaftlich angehauchte Grafiken, neulich zum Beispiel eine maßstäbliche und nicht-logarithmische Darstellung der Tiefe von Seen, Meeren und Bohrungen: Interessant, daß einige Schiffe in Gewässern gesunken sind, die weniger tiefer waren als die Schiffe lang&#8230; Der Marianengraben erscheint in der nicht überhöhten Darstellung (also gleicher Maßstab für Länge und <span class="more-link"><a href="http://blog.effjot.net/2012/04/tiefe-wasser/">[&#8230;]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hin und wieder hat <a href="http://xkcd.com/" title="xkcd">xkcd</a> sehr hübsche, wissenschaftlich angehauchte Grafiken, neulich zum Beispiel eine maßstäbliche und nicht-logarithmische Darstellung der Tiefe von Seen, Meeren und Bohrungen:</p>
<div id="attachment_3239" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/04/xkcd-lakes_and_oceans_large.png"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/04/xkcd-lakes_and_oceans_large-480x320.png" alt="xkcd 1040: Lakes and Oceans." title="xkcd-lakes_and_oceans_large" width="480" height="320" class="size-large wp-image-3239" /></a><p class="wp-caption-text"><a href='http://xkcd.com/1040/'>xkcd 1040</a>: Lakes and Oceans.</p></div>
<p><span id="more-3238"></span></p>
<p>Interessant, daß einige Schiffe in Gewässern gesunken sind, die weniger tiefer waren als die Schiffe lang&hellip;</p>
<p>Der Marianengraben erscheint in der nicht überhöhten Darstellung (also gleicher Maßstab für Länge und Tiefe) gar nicht mehr so &bdquo;grabenartig&ldquo; steil.</p>
<p>Und was ich noch gar nicht wußte, <em>wie</em> tief die Bohrung der Deepwater Horizon war: fast so tief wie die russische Tiefbohrung auf der Halbinsel Kola.</p>
<p class="spaceabove">Und noch was zu den Ozeanen: Die NASA zeigt unter dem Titel <a href="http://svs.gsfc.nasa.gov/vis/a000000/a003800/a003827/" title="NASA: Perpetual Ocean">Perpetual Ocean</a> beeindruckende Animationen der Meeresströmungen, die auf Basis von Satelliten- und vor-Ort-Messungen mit einem numerischen Modell erzeugt wurden. Auf der Seite sind auch weitere Animationen zu einzelnen Regionen verlinkt, z.B. das <a href="http://svs.gsfc.nasa.gov/vis/a000000/a003800/a003820/index.html" title="NASA: Ocean Current Flows around the Mediterranean Sea for UNESCO">Mittelmeer</a> oder der <a href="http://svs.gsfc.nasa.gov/vis/a000000/a003900/a003913/index.html" title="NASA: Gulf Stream Sea Surface Currents and Temperatures">Golfstrom</a>. Dank an Christoph Larssen (<a href="http://www.scienceblogs.de/erklaerfix/2012/04/stromende-weltmeere.php" title="Blog ErklärFix 12.04.12: Strömende Weltmeere">ErklärFix</a>).</p>
<div id="attachment_3241" class="wp-caption alignnone" style="width: 330px"><a href="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/04/siggraph_currents_STILL2.15402_web.png"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/04/siggraph_currents_STILL2.15402_web.png" alt="NASA Perpetual Ocean" title="NASA Perpetual Ocean" width="320" height="180" class="size-full wp-image-3241" /></a><p class="wp-caption-text">NASA Perpetual Ocean</p></div>
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	</item>
		<item>
		<title>Kurz was zur Univollversammlung</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 21:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war die erste Uni&#173;versi&#173;täts&#173;voll&#173;ver&#173;sammlung in der Geschichte der BTU. Ziel war, den aktuellen Stand der Dinge und das weitere Vor&#173;gehen vorzustellen und zu diskutieren. Die Vorlesungen haben vor kurzem begonnen, und so griffen einige Redner für die aus den &#8222;Semester&#173;ferien&#8220; Zurückgekehrten auch vergangene Highlights auf. Zu Wort kamen Vertreter aller wesentlichen Gruppen &#8211; Hochschulleitung, <span class="more-link"><a href="http://blog.effjot.net/2012/04/kurz-was-zur-univollversammlung/">[&#8230;]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/02/BTU-Logo-mit-Fragezeichen.png"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/02/BTU-Logo-mit-Fragezeichen-150x88.png" alt="" title="BTU-Logo mit Fragezeichen" width="150" height="88" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2844" /></a></p>
<p>Heute war die erste Uni&shy;versi&shy;täts&shy;voll&shy;ver&shy;sammlung in der Geschichte der BTU.  Ziel war, den aktuellen Stand der Dinge und das weitere Vor&shy;gehen vorzustellen und zu diskutieren.  Die Vorlesungen haben vor kurzem begonnen, und so griffen einige Redner für die aus den &bdquo;Semester&shy;ferien&ldquo; Zurückgekehrten auch vergangene Highlights auf.  Zu Wort kamen Vertreter aller wesentlichen Gruppen &ndash; Hochschulleitung, Studenten, wiss. Mittelbau, sonstige Mitarbeiter, Personalrat &ndash; und als Gast der Oberbürgermeister.  Hier mal ein paar Punkte, die neu und/oder interessant sind, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.</p>
<p><span id="more-3229"></span></p>
<p>Präsident Zimmerli heizte zu Beginn die Stimmung mit Suggestivfragen und Parolen kräftig an, was mir manchmal schon etwas sehr befremdlich vorkam. Ein paar neue Informationen gab es:</p>
<ul>
<li>Wegen des zeitlichen Ablaufs bis zur Kabinettsvorlage (im Juni, wenn ich mich recht erinnere) muß ein Gegenvorschlag der BTU (und HSL) zumindest als Konzept Anfang Mai dem Ministerium übergeben werden.  Die Hochschulleitung und Senat haben also nur noch wenig Zeit.  Es gibt aber schon Entwürfe, die am Donnerstag im Senat diskutiert werden sollen.</li>
<li>Ziel ist, durch einen konstruktiven Gegenvorschlag die Reformbereitschaft (von innen heraus) zu signalisieren und bei den Landtagsabgeordneten &bdquo;hinreichende Zweifel zu säen&ldquo;, daß sie den MWFK-Vorschlag nicht einfach durchwinken.</li>
<li>Fr. Kunst hat einen Transformationsbeauftragen eingesetzt, der die weiteren Verhandlungen führen soll.<sup><a href="http://blog.effjot.net/2012/04/kurz-was-zur-univollversammlung/#footnote_0_3229" id="identifier_0_3229" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vielleicht hat sie ihre Inkompetenz in Sachen Diskussion und Beteiligung erkannt.">1</a></sup> Das wird der ehemalige Vizepräsident der Uni Potsdam<sup><a href="http://blog.effjot.net/2012/04/kurz-was-zur-univollversammlung/#footnote_1_3229" id="identifier_1_3229" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Noch jemand von der Uni Potsdam!">2</a></sup>, Prof. Grünewald, sein.</li>
<li>Die Langfassung des Gutachtens der Lausitzkommission wird demnächst zugänglich sein. Da darin auch Kritik an konkreten Lehrstühlen enthalten ist, haben die betroffenen Professoren die Möglichkeit, Stellungnahmen zu verfassen, die dann dem Gutachten beigefügt werden. Dafür wird noch etwas Zeit benötigt, aber in maximal zehn Tagen soll das Gutachten veröffentlicht werden.</li>
</ul>
<p>Oberbürgermeister Szymanski betonte, daß wir den Abgeordneten die Tatsache vermitteln müssen, daß die Fragen der Hochschulstruktur in der Lausitz zusammengehören mit der Diskussion der Landeshochschulstruktur (die für Ende des Jahres angesetzt ist).  Es ist eigentlich traurig, daß solche Selbstverständlichkeiten den Politikern überhaupt erklärt werden müssen.</p>
<p>Die Studentenvertreter wollen eine Demo in Potsdam organisieren, und eine Volksinitiative starten (dazu sind natürlich viele Unterschriften nötig).  Details zu beidem kommen noch.</p>
<p>In einem anschließenden Mittelbautreffen (mit erschreckend geringer Beteiligung) hat ein Kollege noch etwas mehr zur Langfassung des Gutachtens erzählt.  Darin ist &ndash; im Unterschied zur bisherigen Kurz&shy;fassung &ndash; auch mal vom Mittelbau die Rede.  Mehrfach wird darauf hingewiesen, daß mehr Stellen, v.a. in der Lehre, nötig seien.<sup><a href="http://blog.effjot.net/2012/04/kurz-was-zur-univollversammlung/#footnote_2_3229" id="identifier_2_3229" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Klar, da&szlig; das dem Ministerium nicht gef&auml;llt, und Fr. Kunst bislang auch kein Wort &uuml;ber eine Aufstockung verloren hat.">3</a></sup>  Manches im Gutachten und den zugrundeliegenden Zahlen<sup><a href="http://blog.effjot.net/2012/04/kurz-was-zur-univollversammlung/#footnote_3_3229" id="identifier_3_3229" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der Pr&auml;sident munkelte heute, die k&auml;men aus dem Ministerium, und aktuell waren sie auch nicht.  Da&szlig; sie nicht von der BTU kamen, ist ja schon l&auml;nger bekannt.">4</a></sup> ist nicht so ganz nachvollziehbar.  Ebenfalls keine Überraschung.</p>
<hr style="height: 1px; width: 8em; margin-top: 3.5ex; background-color: grey; border-style: none; text-align: left; margin-left: 0;" /><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3229" class="footnote">Vielleicht hat sie ihre Inkompetenz in Sachen Diskussion und Beteiligung erkannt.</li><li id="footnote_1_3229" class="footnote">Noch jemand von der Uni Potsdam!</li><li id="footnote_2_3229" class="footnote">Klar, daß das dem Ministerium nicht gefällt, und Fr. Kunst bislang auch kein Wort über eine Aufstockung verloren hat.</li><li id="footnote_3_3229" class="footnote">Der Präsident munkelte heute, die kämen aus dem Ministerium, und aktuell waren sie auch nicht.  Daß sie nicht von der BTU kamen, ist ja schon <a href="/2012/03/datengrundlage-der-lausitzkommission/" title="Blog fj 02.03.12: Datengrundlage der Lausitzkommission">länger bekannt</a>.</li></ol><img src="http://blog.effjot.net/?ak_action=api_record_view&id=3229&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>MWFK bläst Hochschulneugründung ab</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2012/04/mwfk-blast-hochschulneugrundung-ab/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 10:33:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[alltäglicher Wahnsinn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.effjot.net/?p=3209+lang=de</guid>
		<description><![CDATA[Bitte Artikel-Datum beachten! Interessante Mitteilung über den E-Mail-Informationsdienst der Brandenburgischen Landesverwaltung (mit dem schönen Namen &#8222;Abgeordneten/Parteien/Regierungs-InformationsListenverteiler&#8220;, den es so wohl nur in Deutschland geben kann) vom heutigen Tag: MWFK nimmt von Hochschulneugründung in der Lausitz Abstand Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur verfolgt die Pläne zur Schließung von BTU Cottbus und HS Lausitz und <span class="more-link"><a href="http://blog.effjot.net/2012/04/mwfk-blast-hochschulneugrundung-ab/">[&#8230;]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><ins datetime="2012-04-02T19:13:03+00:00"><strong>Bitte Artikel-Datum beachten!</strong></ins></p>
<p>Interessante Mitteilung über den E-Mail-Informationsdienst der Brandenburgischen Landesverwaltung (mit dem schönen Namen &bdquo;Abgeordneten/Parteien/Regierungs-InformationsListenverteiler&ldquo;, den es so wohl nur in Deutschland geben kann) vom heutigen Tag:</p>
<h4>MWFK nimmt von Hochschulneugründung in der Lausitz Abstand</h4>
<p>Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur verfolgt die Pläne zur Schließung von BTU Cottbus und HS Lausitz und Gründung einer neuen Technischen Universität in der Lausitz nicht mehr weiter.  Auch andere Arten einer Fusion werden abgelehnt.  Staatssekretär Gorholt: &bdquo;Nachdem wir uns die Faktenlage nun doch betrachtet haben, lässt sich für eine Zusammenlegung der beiden Hochschulen kein stichhaltiger Grund erkennen.&ldquo;  Die von Bundesministerin Anette Schavan geäußerte Kritik an der Umsetzung der Bologna-Reform (siehe <a href="http://www.zeit.de/studium/hochschule/2012-02/schavan-bologna-fehler" title="Zeit Online, 22.02.12">Zeit Online 22.02.12</a>) nähre zudem Zweifel an der Sinnhaftigkeit einer überstürzt eingerichteten &bdquo;Bologna-Universität&ldquo;. Diese habe ihre angestammte Heimat in Oberitalien und solle dort auch bis auf weiteres verbleiben.</p>
<p><span id="more-3209"></span></p>
<p>Die Ministerin, Prof. Dr. Sabine Kunst, konnte Ministerpräsident Matthias Platzeck davon überzeugen, mehr Geld für die Hochschulen bereitzustellen.  Dieses werde kurzfristig u.a. dem Etat für das neue Stadtschloss entnommen (&bdquo;Der Landtag muß sich wohl auf ein weniger monarchistisches Gebäude einstellen.&ldquo;); für die längerfristige Finanzierung hat sich aus einem vorab mitgeteilten Ergebnis der Landes&shy;hochschulstrukturkommission (&bdquo;Buttler-Kommission&#038;ldquo), eine juristisch zwar nicht naheliegende, aber machbare Möglichkeit ergeben, einen jährlichen Betrag aus dem Stiftungsvermögen der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder abzuschöpfen und anderen Hochschulen zugute kommen zu lassen. (&bdquo;Dafür hatte sie ja auch damals großes Glück bei der Einbehaltung der Rücklagen!&ldquo;)</p>
<p>Über ihr Verhalten in den letzten Wochen äußerte sich Kunst selbstkritisch: &bdquo;Ich hatte anfangs große Hemmungen, meinen Pläne und Konzepte zu kommunizieren, da ich an einer starken <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Logorrhoe">Logorrhoe repetens</a> leide &ndash; zurecht, wie mir die Aufzeichnungen von der Stadt&shy;verordnetenversammlung und der Podiumsdiskussion gezeigt haben.  Ich möchte darum den weiteren Diskussionsprozess in die Hände einer fähigen Person legen, die aber noch gefunden werden muß.  Ich hoffe aber sehr, daß sich Prof. Emmermann hierfür bereiterklären würde.&ldquo;  Alternativ stünde auch Anke Blumenthal zur Verfügung.</p>
<p>Im Gespräch mit den Präsidenten der Hochschulen und Vertretern des Mittelbaus (entsandt von der neugegründeten Taskforce &bdquo;Mittelbau braucht Uni&ldquo;) wurde eine enge Zusammenarbeit im kleinsten Kreis beschlssen.  Kunst: &bdquo;Prof. Zimmerli &ndash; oder Walther, wie ich ihn jetzt nennen darf &ndash; und ich werden uns in Klausur begeben&ldquo;.  Geplant ist angesichts des zu erwartenden schäbigen Aprilwetters der Aufenthalt in einem Beach-Resort auf Mauritius.  Das Multimediazentrum (MMZ) sei in die Vorbereitungen voll eingebunden, so Zimmerli.  &bdquo;Ein Mitarbeiter des MMZ wird uns begleiten, so dass wir bei Bedarf umgehend Livestreams in die Hörsäle oder Konferenzschaltungen mit den Gremien aufbauen können.&ldquo;  Um ein Abgleiten der Gespräche in inhaltsleeres Geplapper zu vermeiden, werden spezielle <a href="/2012/03/buzzword-bingo/">Kommunikationsworksheets</a> zur Erhöhung der Aufmerksamkeit zum Einsatz kommen.  Während der voraussichtlich längeren Abwesenheit der Ministerin wird Prof. Schulz, Präsident der HSL, die Geschäfte im MWFK führen.  &bdquo;Er genießt mein vollstes Vertrauen&ldquo;, bestätigt Kunst.</p>
<p>Ein erstes Ergebnis der Beratungen liegt aber schon jetzt vor: es wird ein Sonderfonds zur Unterstützung von Kooperationsprojekten zwischen HSL und BTU in Forschung und Lehre eingerichtet.  Nebst Anschub&shy;finanzierung für förderwürdige Projekte sind auch Dienstwagen für Fahrten zwischen Cottbus und Senftenberg vorgesehen, sowie ein Semesterticket für beteiligte Mitarbeiter.  Auf Anregung von Susanne Melior, wissenschaftspolitischer Sprecherin der SPD-Fraktion, soll es auch einen Fahrdienst zwischen Potsdam und Cottbus geben, um Politikern, Behördenvertretern und Hochschulleitung den weiten Weg in die und aus der Lausitz zu erleichtern.</p>
<p>Morgen wird das MWFK in einer ausführlichen Pressemitteilung die Konstituierung eines Arbeitskreises zur Verbesserung der Hochschulsituation im Land Brandenburg bekannt geben.  Nach den schlechten Erfahrungen mit der voreiligen Bezeichnung der damals geplanten Neugründung als &bdquo;Energieuni&ldquo; will man sich mit der endgültigen Benennung des Arbeitskreises noch zurückhalten.  Vorgeschlagen wurden u.a.  &bdquo;1. Arbeitskreis Pragmatische Reformen In Lehrinstitutionen&ldquo; und &bdquo;1. Arbeitskreis Politisch Realisierbare Initiative Lehrqualität&ldquo;.  Kunst freut sich: &bdquo;Mein Kommunikationsberater hat mir empfohlen: der Name ist eigentlich egal, wichtig ist ein schmissiges Akronym.&ldquo;</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Blogroll, 8</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2012/03/blogroll-8/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 21:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.effjot.net/?p=882+lang=de</guid>
		<description><![CDATA[Eine Blogroll ist fast schon ein Anachronismus. Und ich muß zugeben, daß ich oft über Robert Hubers Aggregator Geobulletin.org (das frühere Geoblogosphere News) einsteige, in dem sich inzwischen eine große Zahl Geoblogs eingetragen haben. Aber hin und wieder schau ich gern mal bei den alten bekannten Blogs vorbei, die ich in der Spalte rechts gesammelt <span class="more-link"><a href="http://blog.effjot.net/2012/03/blogroll-8/">[&#8230;]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Blogroll ist fast schon ein Anachronismus.  Und ich muß zugeben, daß ich oft über Robert Hubers Aggregator <a href=" http://geobulletin.org/" title="Aggregator Geobulletin.org">Geobulletin.org</a> (das frühere Geoblogosphere News) einsteige, in dem sich inzwischen eine große Zahl Geoblogs eingetragen haben.  Aber hin und wieder schau ich gern mal bei den alten bekannten Blogs vorbei, die ich in der Spalte rechts gesammelt habe.  In letzter Zeit habe ich die Liste wieder etwas aktualisiert.</p>
<p><span id="more-882"></span></p>
<p>Ein paar Blogs sind umgezogen, dort habe ich den Link stillschweigend korrigiert.  Callan Bentley jedoch hat sein altes <a href="http://www.nvcc.edu/home/cbentley/geoblog/" title="Blog NOVA Geoblog">NOVA Geoblog</a> ge&shy;schlossen und schreibt jetzt bei der AGU unter <a href="http://blogs.agu.org/mountainbeltway/" title="Blog Mountain Beltway">Mountain Beltway</a>.</p>
<p>Neu in meiner Liste hinzugekommen sind:</p>
<ul>
<li>Gunnar Ries (<a href="http://amphibol.blogspot.de/" title="Blog Amphibol">Amphibol</a>) bloggt auch auf scilogs: <a href="http://www.scilogs.de/wblogs/blog/mente-et-malleo">Mente et Malleo</a>, dem Titel entsprechend mit Schwerpunkten auf Rohstoffgeologie sowie Mineralen und Gesteinen.</li>
<li>Das Pendant auf scienceblogs.de-Seite ist Anke Bebbers Blog <a href="http://www.scienceblogs.de/geo_logisch/" title="Blog Geo? Logisch!">Geo? Logisch!</a>, vor allem über geologische Prozesse und die Geologie Deutschlands.  (Im Moment ist es da allerdings etwas ruhig.)</li>
<li>Auf <a href="http://chiemgauimpact.blogspot.de/" title="Blog Chiemgau Impact?">Chiemgau Impact?</a> schlägt sich Robert Huber mit Crank-Theorien zu &bdquo;Kraterseen&ldquo; im Chiemgau rum.</li>
<li><a href="http://angry-geologist.livejournal.com/">Angry Geologist</a>: weniger Geologie an sich, mehr Eindrücke aus dem Arbeits- und Privatleben.</li>
<li>Anne Jefferson (bekannt von <a href="http://all-geo.org/highlyallochthonous/" title="Blog Highly Allochthonous">Highly Allochthonous</a>) ist Hydrogeologin und bloggt über <a href="http://hydrogeo.wordpress.com/" title="Watershed Hydrogeology">Watershed Hydrogeology</a></li>
<li><a href="http://lrrd.blogspot.com/" title="Blog Riparian Rap">Riparian Rap</a> beschäftigt sich mit Flüssen, vor allem Tischmodelle (Es ist sozusagen das Blog der Entwicklerfirma.) zur Illustration der hydraulischen Vorgänge, Erosion, Sedimentation usw.; sehr viele Bilder und Videos.</li>
<li><a href="http://openpaleo.blogspot.de/" title="Blog Open Source Paleontologist">Open Source Paleontologist</a>: Paläontologie, Open-Source-Software und Open Access.</li>
<li><a href="http://gmcgeology.blogspot.com/">Geological Musings in the Taconic Mountains</a> ist wieder aktiv.</li>
<li>Kein Geoblog ist <a href="http://zenoferox.blogspot.de/" title="Blog Halfway There">Halfway There</a>, wo ein Mathe-Dozent an einem College in Kalifornien immer wieder amüsante bis bestürzende Geschichten aus dem Unterricht, über Prüfungen und über Studenten schreibt.</li>
<li>Neulich schon erwähnt: <a href="http://btuinsider.wordpress.com/" title="Blog btuinsider">btuinsider</a>, ein Blog zur aktuellen Hoch&shy;schul&shy;strukturdiskussion.</li>
</ul>
<p>Ich habe auch einige Blogs rausgenommen, die schon länger nicht mehr aktiv sind:</p>
<ul>
<li><a href="http://scienceblogs.com/stressrelated/" title="Blog All of My Faults Are Stress Related">All of My Faults Are Stress Related</a></li>
<li><a href="http://rockglacier.blogspot.com/" title="Blog cryology and co.">cryology ad co.</a></li>
<li><a href="http://www.goodschist.com/" title="Blog goodSchist">goodSchist</a> (und damit leider auch der podClast)</li>
<li><a href="http://harmonictremors.blogspot.com/" title="Blog Harmonic Tremors">Harmonic Tremors</a></li>
<li><a href="http://www.scienceblogs.de/planeten/" title="Blog Hinterm Mond gleich links">Hinterm Mond gleich links</a></li>
<li><a href="http://mountaincatgeology.wordpress.com/" title="Blog Mountain Cat Geology">Mountain Cat Geology</a></li>
<li><a href="http://schmunda.blogspot.com/" title="Blog NoLögic">NoLögic</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Ist es der Landesregierung ernst mit einer Verbesserung der Hochschulsituation in der Lausitz?</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2012/03/ist-es-der-landesregierung-ernst-mit-einer-verbesserung-der-hochschulsituation-in-der-lausitz/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 20:37:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.effjot.net/?p=3136+lang=de</guid>
		<description><![CDATA[Nein. Ich würde gern mehr dazu schreiben, aber es kam heute nichts wirklich neues von der Ministerin. Wie immer &#8222;fängt die Diskussion jetzt an&#8220; (das hörte ich seit dem 10.02. schon mindestens dreimal). Die einzige Verbesserung ist, daß sie wenigstens anerkennt, daß man vielleicht mal über ein Konzept reden sollte. Aus Ihren Andeutungen zum Zeitplan <span class="more-link"><a href="http://blog.effjot.net/2012/03/ist-es-der-landesregierung-ernst-mit-einer-verbesserung-der-hochschulsituation-in-der-lausitz/">[&#8230;]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein.</p>
<p><span id="more-3136"></span></p>
<p>Ich würde gern mehr dazu schreiben, aber es kam <a href="https://www.tu-cottbus.de/btu/de/universitaet/presse/presseinformationen/details/oeffentliche-podiumsdiskussion-mit-ministerin-kunst-im-btu-audimax.html" title="BTU-Presseinformation 22.03.12: Öffentliche Podiumsdiskussion mit Ministerin Kunst im BTU-Audimax">heu</a><a href="http://www.radioeins.de/programm/sendungen/cottbus/index.html" title="radioeins:  Die Lausitzer Hochschulreform – großer Wurf oder „Kunst“fehler?">te</a> nichts wirklich neues von der Ministerin.  Wie immer &bdquo;fängt die Diskussion jetzt an&ldquo; (das hörte ich seit dem 10.02. schon mindestens dreimal). Die einzige Verbesserung ist, daß sie wenigstens anerkennt, daß man vielleicht mal über ein Konzept reden sollte.  Aus Ihren Andeutungen zum Zeitplan bin ich nicht schlau geworden.  Will sie die Fusion jetzt noch vor der Sommerpause ins Kabinett bringen oder soll das zusammen mit der Landeshochschulstrukturplanung Ende 2012 passieren?</p>
<p>Ach ja, immerhin bekommen die Präsidenten das Gutachten.  Warum nicht gleich?</p>
<div id="attachment_3187" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/03/CIMG0110.jpg"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/03/CIMG0110-480x360.jpg" alt="Vor Beginn der Podiumsdiskussion im Audimax der BTU." title="Vor Beginn der Podiumsdiskussion im Audimax der BTU." width="480" height="360" class="size-large wp-image-3187" /></a><p class="wp-caption-text">Vor Beginn der Podiumsdiskussion im Audimax der BTU.</p></div>
<img src="http://blog.effjot.net/?ak_action=api_record_view&id=3136&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>FDP vergleicht Hochschulen mit Rummelboxern</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2012/03/fdp-vergleicht-hochschulen-mit-rummelboxern/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 07:34:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[alltäglicher Wahnsinn]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Die FDP nutzt inzwischen alle Möglichkeiten, ihren Realitätsverlust zu illustrieren. In der Lausitzer Rundschau vom 26.03.12 und nun auch im Märkischen Boten vom 01.04.12 äußert Bundes&#173;tags&#173;ab&#173;geordneter Neumann seine ganz eigene Sicht auf die Dinge: Wenn das Ergebnis eines intensiven Dialogs für beide Seiten wäre, dass eine Fusion nicht machbar ist, dann wäre das etwas anderes. <span class="more-link"><a href="http://blog.effjot.net/2012/03/fdp-vergleicht-hochschulen-mit-rummelboxern/">[&#8230;]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/02/BTU-Logo-mit-Fragezeichen.png"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/02/BTU-Logo-mit-Fragezeichen-150x88.png" alt="" title="BTU-Logo mit Fragezeichen" width="150" height="88" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2844" /></a></p>
<p>Die FDP nutzt inzwischen alle Möglichkeiten, ihren Realitätsverlust zu illustrieren. In der <a href="http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/FDP-Bundestagsabgeordneter-fordert-Versachlichung-des-Uni-Streits;art1049,3736354" title="Lausitzer Rundschau, 26.03.12: FDP-Bundestagsabgeordneter fordert Versachlichung des Uni-Streits">Lausitzer Rundschau</a> <ins datetime="2012-04-02T19:22:42+00:00">vom 26.03.12 und nun auch im <a href="http://www.cga-verlag.de/2012/120331btu_diskussion.php" title="Märkischer Bote, 01.04.12: Klartext zur aktuellen Hochschuldiskussion in der Lausitz">Märkischen Boten</a> vom 01.04.12</ins> äußert Bundes&shy;tags&shy;ab&shy;geordneter Neumann seine ganz eigene Sicht auf die Dinge:</p>
<blockquote><p>Wenn das Ergebnis eines intensiven Dialogs für beide Seiten wäre, dass eine Fusion nicht machbar ist, dann wäre das etwas anderes. Aktuell ist es leider so, dass einer der Akteure wie bei Rummelboxern üblich alles versucht, die eigene Position im Vorfeld durch laute Argumente zu manifestieren.</p></blockquote>
<p>Er fordert eine &bdquo;Versachlichung des Uni-Streits&ldquo; &ndash; gerichtet an die BTU.  Wer hat denn der Uni wochenlang jegliche Kommunikation und konstruktive Zusammenarbeit verweigert?</p>
<p><span id="more-3177"></span></p>
<p>Seine übrigen &bdquo;Argumente&ldquo; sind so alt, daß es eigentlich müßig ist, sich daran aufzuhalten.  Seine strikt einseitige rbb-Interpretation des Lausitzkommissionsgutachtens ist durch Prof. Emmermanns wiederholte Ausführungen überholt. Und wie er in einer Fusion mit einer FH das Potential zur Spitzenforschung erhöht sieht, entzieht sich meiner Kenntnis.</p>
<img src="http://blog.effjot.net/?ak_action=api_record_view&id=3177&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Zur Diskussion der Hochschulpläne</title>
		<link>http://blog.effjot.net/2012/03/zur-diskussion-der-hochschulplane/</link>
		<comments>http://blog.effjot.net/2012/03/zur-diskussion-der-hochschulplane/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 17:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Angesichts der Äußerungen von Ministerin Kunst während der der Sitzung der Stadt&#173;verordneten&#173;versammlung letzten Montag, wo sie nahezu gar nicht auf die Kritik und Vorschläge der anderen Redner einging, und der Erklärung von Ministerpräsident Platzeck, die ebenfalls keinerlei Dis&#173;kussions&#173;bereit&#173;schaft erkennen ließ, war ich (zurecht, wie ich glaube) eher frustriert über die Entwicklung der Dinge und die <span class="more-link"><a href="http://blog.effjot.net/2012/03/zur-diskussion-der-hochschulplane/">[&#8230;]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/02/BTU-Logo-mit-Fragezeichen.png"><img src="http://blog.effjot.net/wp-content/uploads/2012/02/BTU-Logo-mit-Fragezeichen-150x88.png" alt="" title="BTU-Logo mit Fragezeichen" width="150" height="88" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2844" /></a></p>
<p>Angesichts der <a href="http://blog.effjot.net/2012/03/demo-und-stadtverordnetenversammlung-erster-kurzer-bericht/" title="Blog fj, 20.03.12: Demo und Stadt­verordneten­versammlung – erster kurzer Bericht"> Äußerungen</a> von Ministerin Kunst während der der Sitzung der Stadt&shy;verordneten&shy;versammlung letzten Montag, wo sie nahezu gar nicht auf die Kritik und Vorschläge der anderen Redner <a href="http://blog.effjot.net/2012/03/nachlese-demo-und-stadtverordnetenversammlung/" title="Blog fj, 20.03.12: Nachlese Demo und Stadt­verordneten­versammlung">einging</a>, und der Erklärung von <a href="http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Platzeck-Unsere-Hochschulpolitik-staerkt-die-Lausitz;art1049,3730808" title="Lausitzer Rundschau, 22.03.12: Platzeck: Unsere Hochschulpolitik stärkt die Lausitz">Ministerpräsident Platzeck</a>, die ebenfalls keinerlei Dis&shy;kussions&shy;bereit&shy;schaft erkennen ließ, war ich (zurecht, wie ich glaube) eher frustriert über die Entwicklung der Dinge und die teflonartige Gesprächskultur.  Offensichtlich war man in der Regierung nicht wirklich an einer konstruktiven Lösung interessiert, und ließ sämtliche Argumente an sich abgleiten. Es kamen immer nur die gleichen hohlen Phrasen.  Das kam dem nahe, was man als &bdquo;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/On_Bullshit" title="Wikipedia: On Bullshit">Bullshitting</a>&ldquo; bezeichnet, und als Ausdruck diskursiven Galgenhumors erstellte ich eine <a href="http://blog.effjot.net/2012/03/buzzword-bingo/" title="Blog fj, 22.03.12: Buzzword-Bingo">Buzzword-Bingo-Karte</a>.</p>
<p>Ich hatte den Artikel in der <a href="http://www.facebook.com/groups/000000000000000/" title="Facebook-Gruppe zur Diskussion zur Energie-Uni Lausitz">Facebook-Gruppe</a> in die Runde geworfen, mit dem Gedanken, daß man doch den Praxistest in der morgigen <a href="https://www.tu-cottbus.de/btu/de/universitaet/presse/presseinformationen/details/oeffentliche-podiumsdiskussion-mit-ministerin-kunst-im-btu-audimax.html" title="BTU-Presseinformation 22.03.12: Öffentliche Podiumsdiskussion mit Ministerin Kunst im BTU-Audimax">Podiums</a><a href="http://www.radioeins.de/programm/sendungen/cottbus/index.html" title="radioeins:  Die Lausitzer Hochschulreform – großer Wurf oder „Kunst“fehler?">diskussion</a> machen könnte. Dazu gab es doch ein paar Reaktionen. Einige fand es lustig, und lieferten weitere Phrasen dazu, aber einige meinten auch, daß das vielleicht mißverstanden werden könnte als mangelnde Diskussionbereitschaft. Ich meine, das könnte tatsächlich ein Problem sein, wenn das Wort &bdquo;Bullshit&ldquo; für viele eher rüpelhaft klingt und nicht als eine spezifischer Begriff für ein argumentatives Muster (um es mal hochgestochen auszudrücken) erkannt wird. Und auch wenn der Kerngedanke &bdquo;Im Gegensatz zum Lügner, der absichtlich unwahre Behauptungen aufstellt und die Wahrheit daher auch kennen muss, interessiert sich der bullshitter gar nicht für die Wahrheit.&ldquo; (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/On_Bullshit" title="Wikipedia: On Bullshit">Wikipedia</a>) die Regierung eigentlich ganz treffend charakterisiert hat, hatte ich das Gefühl, daß eine Bingo-Aktion (wie auch immer geartet) nach hinten losgehen könnte.</p>
<p>Aber seit gestern scheint es sich nun etwas gebessert zu haben.</p>
<p><span id="more-3149"></span></p>
<p>Die Lausitzer Rundschau veröffentlichte gestern Nachmittag ein kurzes <a href="http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Interview-mit-Brandenburgs-Wissenschaftsministerin-Sabine-Kunst;art1049,3734766" title="Lausitzer Rundschau, 25.03.12, 15:42: Interview mit Brandenburgs Wissenschaftsministerin Sabine Kunst">Interview</a> und <a href="http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Uni-Streit-Kunst-geht-einen-Schritt-zurueck;art1049,3735322" title="Lausitzer Rundschau, 26.03.12: Platzeck: Uni-Streit: Kunst geht einen Schritt zurück">berichtet</a> heute: &bdquo;Uni-Streit: Kunst geht einen Schritt zurück&ldquo;.</p>
<p>Nun scheint also der Vorschlag der Lausitz-Kommission (zwei Hochschulen mit gemeinsamen Fakultäten) der Ausgangspunkt für weitere Diskussionen zu sein.</p>
<p>Ein bißchen scheint die Ablenkungstaktik im Interview noch durch:</p>
<blockquote><p><em>[Frage:] Sie nennen das Stichwort „unkonkrete Pläne“. Ein Vorwurf gegen Ihren Vorschlag lautet, dass Sie bisher kein eigenes Konzept vorlegen konnten.</em></p>
<p>Kunst: Das Konzept, an dem sich die Entwicklungen der Hochschulen orientieren wird, ist das Konzept der Lausitz-Kommission. Die Wissenschaftler um Herrn Emmermann haben eineinhalb Jahre daran gearbeitet. Der Ball liegt jetzt bei den Hochschulen. Sie müssen klären, was sie von den Vorschlägen annehmen wollen.</p></blockquote>
<p>Ist das nicht faszinierend? Mit keinem Wort geht sie auf den Kern der Frage ein und lobt stattdessen, daß sich die Kommission so viel Mühe gemacht hat. Dabei verschweigt sie völlig, daß <em>sie</em> es war, die nach der Veröffentlichung des Gutachtens die Vorschläge in die Tonne getreten hat.</p>
<blockquote><p>Dabei geht es uns nicht um eine Hauruckaktion</p></blockquote>
<p>Ach, plötzlich.  Ich hoffe, sie kann sich in Zukunft noch daran erinnern.</p>
<blockquote><p>Ich weiß sehr genau, dass die anstehenden Veränderungen nur aus den Hochschulen heraus zu bewältigen sind.</p></blockquote>
<p>Vor kurzem sprach sie den Hochschulen (insbesondere der BTU) noch jede Reformfähigkeit, von innen heraus, ab.  (Wobei da sogar ein Körnchen Wahrheit, ein recht großes Körnchen sogar, drinsteckt.)</p>
<p>Eigentlich ist es traurig, daß sie den Erhalt der Ressourcen überhaupt erwähnen muß:</p>
<blockquote><p>Wir haben klargestellt, dass die Budgets beider Hochschulen weiter zur Verfügung stehen, dass es uns also bei dem anstehenden Reformprozess nicht um einen Sparplan geht.</p></blockquote>
<p>Schließlich muß das &ndash; bei Beibehaltung des Mittelverteilungsmodells &ndash; nahezu automatisch<sup><a href="http://blog.effjot.net/2012/03/zur-diskussion-der-hochschulplane/#footnote_0_3149" id="identifier_0_3149" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Sehr sch&ouml;n ausgedr&uuml;ckt von btuinsider: &amp;bdquo;seither regiert in Potsdam eine Exceltabelle das Brandenburgische Hochschulwesen&amp;ldquo;">1</a></sup> passieren. Die Anzahl der Profs, der Studenten, die eingeworbenen Drittmittel sind in Summe ja genauso groß wie die einzelnen Summanden vorher.  Erfreulicherweise hakt der Interviewer nach: &bdquo;Wie wollen Sie aus den bestehenden Budgets heraus einen Veränderungsprozess finanzieren? Eine Neugründung einer Universität wird nicht kostenneutral zu haben sein.&ldquo; Sie versichert:</p>
<blockquote><p>Außerdem wissen wir, dass Neuerungen auch Geld kosten werden. Dieses Geld werden wir beibringen.</p></blockquote>
<p>Ich hoffe, sie (und der Landtag!) erinnern sich zu gegebener Zeit daran.  Und die anderen Hochschulen Brandenburgs werden sich freuen.</p>
<p>Man sieht, ich bin noch skeptisch; Fr. Kunst konnte meinen Argwohn so schnell nicht zerstreuen. Aber ich bin schon froh darüber, daß sie doch noch eingelenkt hat. Würde sie morgen wieder so ein Ding bringen wie bei der Stadtverordnetenversammlung, wären ihre Pläne dem Landtag vermutlich kaum noch zu vermitteln gewesen.  Ich bin also auf morgen gespannt und hoffe auf das beste.</p>
<p>Aber vermutlich war das auch der Plan. Den Gegner bis zur Schmerzgrenze frustrieren, so daß er sich über ein paar Zugeständnisse freut wie ein Schneekönig. Das klassische Prinzip beim Feilschen – hoch bzw. tief anfangen und sich in der Mitte treffen. Das MWFK ist ja aber mit einem so extragalaktischen Standpunkt eingestiegen, daß das Erreichen einer sinnvolle Mitte (d.h. Kompromiss) noch viel Arbeit bedeuten dürfte.</p>
<p>Sollte morgen aber wieder die Null-Diskussion-und-null-Information-Politik zurückkehren, werd ich vermutlich schreiend den Kopf wiederholt gegen die Wand hauen.</p>
<p><ins datetime="2012-03-26T19:29:36+00:00"><strong>Update 26.03.12 21:29:</strong> Vom rbb (Brandenburg aktuell) gibt es einen (erstaunlich ausgewogenen, im Vergleich zu früher) Beitrag &bdquo;<a href="http://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/archiv/index.media.!etc!medialib!rbb!rbb!aktuell!aktuell_20120326_kunst.html" title="rbb – Brandenburg aktuell, 26.03.12 19:30: Veränderte Überzungsarbeit" class="broken_link">Veränderte Überzeugungsarbeit</a>&ldquo;. Welch milden Töne sie dort anschlägt! &bdquo;[&hellip;] so daß eine Brechstange niemals hilft&ldquo; (0&prime;50&Prime;) und &bdquo;mit den inhaltlichen Gesprächen zu beginnen&ldquo; (1&prime;06&Prime;). Allerdings hält sie am Fusionskonzept fest, ist aber zur Diskussion bereit.</p>
<hr style="height: 1px; width: 8em; margin-top: 3.5ex; background-color: grey; border-style: none; text-align: left; margin-left: 0;" /><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3149" class="footnote">Sehr schön ausgedrückt von <a href="http://btuinsider.wordpress.com/2012/03/22/die-macht-des-honigs-kreatives-rechnen-in-brandenburg/" title="Blog btuinsider, 22.03.12: Die Macht des Honigs – Kreatives Rechnen in Brandenburg">btuinsider</a>: &bdquo;seither regiert in Potsdam eine Exceltabelle das Brandenburgische Hochschulwesen&ldquo;</li></ol><img src="http://blog.effjot.net/?ak_action=api_record_view&id=3149&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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