Psychologie der Rechtssprechung

Die Psychologie ist ja immer wieder ein sehr interessantes und überraschendes Gebiet. So kann ich bis jetzt den Ankereffekt noch nicht: soll man eine quantitative Angabe machen, wird man von vorher wahrgenommenen Werten unbewußt beeinflusst. Diesen Effekt und ein paar andere psychologische Phänomäne werden im Artikel Urteil mit Schlagseite auf Spektrum.de beschrieben. Ich find es schon etwas beunruhigend, in welchem Maße selbst (bzw. gerade) erfahrene Richter anfällig für unbewußte Einflüsse sind. Und wie schwierig es ist, das zu vermeiden.

(Hehe, soeben bemerkt, daß das Post Nummer 222 war. ;-))

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