Achtung, Sprachschalter!

Hinweis: ich lasse diesen Artikel für einige Zeit ganz oben stehen; für neue Posts einfach ein bißchen nach unten rollen.

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Gutes neues Jahr!

Allen, die hier trotz momentaner Flaute noch vorbeischauen, wünsche ich ein gutes neues Jahr!

Filmfestival Cottbus 2011

Ab heute ist wieder Filmfestival in Cottbus und ein paar Kollegen und ich haben uns ein strammes Programm zusammengestellt. Dumm nur, daß ich mir – als ich die Termine fürs Festival noch nicht recht im Hirn hatte – auf Donnerstag und Freitag Feldarbeiten gelegt habe. Wird wohl eine etwas anstrengende Woche…

Das ist mein Programm für dieses Festival:

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St. Nimby

Passend zum heutigen St.-Nimby-Tag hab ich mir den passenden Wein vorgeknöpft und mich von meinen Mitbewohnerinnen leckerst bekochen lassen.

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Plutonitische Katzen!

Vor Urzeiten gesehen und endlich wiedergefunden: die plutonitischen Katzen von mafisch bis felsisch:

Igneous cats.

Igneous cats.

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Alle meine WoGEs

Ich habe mal alle WoGEs, die ich veröffentlicht habe, hübsch kompakt zusammengestellt, ohne Hinweise (manchmal gebe ich ein paar Tipps in der Einführung) und mit direkten Links zur JPEG-Datei, damit die Gefahr gebannt ist, aus Versehen im Artikel die Lösung zu lesen. ;-) (Vielleicht ein Vorteil gegenüber dem Kategorie-Archiv.)

Diese Seite ist auch in der rechten Spalte unter „Übersichtsseiten“ verlinkt.

Als nächstes kommt dann eine Seite mit den WoGEs, die ich gelöst habe.

Ein physikalischer Blick auf Erdbeben

Ethan Siegel (Starts With A Bang) zeigt in Why Physics Gives Us Earthquakes einen interessanten Erklärungsansatz für Erdbeben.

Er erklärt ihre die Ursache aus einer physikalischen, weniger geologischen Perspektive – „Details“ wie Platten­tektonik lässt er erstmal beiseite und beschränkt sich auf das ganz grundlegende: Unter dem Einfluß der Schwerkraft tendiert Material, das dichter („schwerer“) als seine Umgebung ist, zum Erdmittelpunkt und leichteres steigt auf. Es sollte also als stabilster Zustand ein sortierter Schalenaufbau entstehen, mit den dichtesten Stoffen im Kern und den leichtesten an der Oberfläche.

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Ich sollte aufhören, Lawblogs zu lesen.

Wegen des hohen Informations- und Unterhaltungswerts lese ich ja gerne eine paar Blogs zu juristischen Themen (vor allem Onlinerecht). In den letzten Tagen kamen aber für meinen Geschmack etwas zu viele unangenehme Artikel zusammen:

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Korundfaserwerkstoffe

Eine Firma, deren Name und Sitz ich wegen der noch laufenden, innovativen Produktentwicklung nicht nennen möchte, führt derzeit an unserer Universität eine Versuchsreihe zu Eigenschaften und Benutzbarkeit ihres neuen Produkts „Korund-Lagen-optimiertes Papier“ durch. (Ich finde den englischen Namen “corundum rapid abrasion paper” (c.r.a.p.) noch etwas fetziger.)

Der Werkstoff „K.L.o.-Papier“ zeichnet sich durch folgende Besonderheiten aus:

  • Das Gewebe kann in Schleifpapierkörnungsäquivalenten von >120 hergestellt werden, und fällt dabei gegenüber herkömmlichem Schleifpapier deutlich dünner aus. Damit können auch schlecht zugängliche Engstellen und Ritzen sauber ausgeschmirgelt werden.
  • In einer spezielle Versuchsreihe werden Gewebe hergestellt, die so dünn sind, daß Licht durchscheint und während des Abrasionsvorgangs die zu behandelnde Fläche durch das Papier hindurch erkennbar bleibt.
  • Aufgrund der hohen Strukturintegrität und der geringen Benetzbarkeit kann das Material für längere Zeit selbst bei hoher Sogwirkung in Wasser schwimmen, ohne merklich einzutauchen oder seinen Zusammenhalt zu verlieren.
  • Die ungestörte Lagerung des Materials auf der Rolle wird durch die drehmomentlimitierende Perforation (DLP) gewährleistet: treten Kräfte auf, die eine merkliche Störung der räumlichen Orientierung der Rolle hervorrufen könnten, wird die Erzeugung eines Drehmoments wirkungsvoll durch Unterbrechung des Übertragungsweges verhindert.
  • Das Produkt ist dank Anschaffung in großen Mengen extrem preisgünstig, um nicht zu sagen scheiß billig.

Nachteilig ist hingegen noch:

  • Das Papier ist relativ spröde und knittert stark, was die Bearbeitung gerundeter Flächen erschwert.
  • Bei Bearbeitung organisch-biologischer Materialien erschwert das geringe Adhäsionsvermögen der Gewebeoberfläche das Abheben und Aufnehmen des abgetragenen Materials vom Werkstück.

Aus Kostengründen und um die menschliche Komponente (“User Interaction”, “Skin Feel”, Reaktion auf größere Mengen Blut) besser bewerten zu können, finden die Tests jedoch nicht in der FMPA, sondern leider direkt an den Lehrstühlen statt.

Nicht sonderlich glücklich sind wir mit der Wahl des Versuchsstandes, der zwar diskret und ungestört gelegen ist, aber Nutzungskonflikte befürchten lässt:

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Geologe(n) und Ingenieure im Bundestag

Christian Reinboth auf Frischer Wind hat Daten zum Beruf und wissenschaftlichen Hintergrund unserer Bundestags­abgeordneten statistisch ausgewertet. Das ist erstmal ein Überblick, und er fragt die Leser, was man sonst noch so aus dem Datenbestand extrahieren könnte.

Bei den Berufen zeigt sich ein aufschlußreiches Bild. Juristen und Wirtschaftswissenschaftler sind erwartungsgemäß stark vertreten, aber:

Vergleichsweise unterbesetzt ist die natur­wissenschaftliche Gruppe: acht Biologen, sieben Mathematiker, vier Physiker, zwei Chemiker sowie ein Geologe tummeln sich im Plenum – immerhin aber auch 17 Mediziner und 27 Ingenieure.

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Central Intelligence und Medienzentrum?

Ich hab neulich mal ein bißchen im Archiv von Mathlog gestöbert und einen Artikel über das imer noch nicht vollständig gelöste Kryptographierätsel in Skulpturform „Kryptos“ gefunden. (Noch ein bißchen mehr bei Wikipedia).

Skulptur „Kryptos“ (CIA Headquarters, Langley, VA).  Foto: Jim Gillogly.

Skulptur „Kryptos“ (CIA Headquarters, Langley, VA). Foto: Jim Gillogly.

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