Klangvolle Geo-Worte

Michael Mann hat in seinem lexikographieblog einige schöne, interessant klingende Wörter aus den Geowissenschaften ausgegraben, beispiels­weise:

  • Schluff
  • Mudde
  • Flysch
  • Schlipf
  • Kleimarsch (ein Testfall für die Silbentrennung…)

Die meisten kommen aus der Bodenkunde, die an farbenfrohen Begriffen besonders reich ist. Mir fallen da grad noch ein:

  • Mursch
  • Gyttja
  • Modd, Flebb und Quebb, die es aber nicht in den allgemeinen Gebrauch geschafft haben
  • Ranker
  • Raseneisenstein (Ich finde, dieses Wort klingt super.)

Auch in der Quartärgeologie gibt es einge schöne Begriffe:

  • Drumlin
  • Oser
  • Sander
  • Kame
  • Soll / Söll
  • Warven

Die Stratigraphie (insbesondere Silur und Ordoviz) steckt voller schräger Wörter, die meistens von Ortsbezeichnungen abgeleitet sind:

  • Rupel (ohne ü)
  • Coniac (zum Wohl!)
  • Darriwillium
  • Hirnantium
  • Llandovery

Dank ans Sprachlog, wo ich den Artikel im Blogspektrogramm gefunden habe.

Kommentare (2)

  1. amphibol 9 ⟨ 13.08.13, 9:02 | #  ⟩

    Ich hätte noch das Schluckloch anzubieten

  2. fj 229 ⟨ 19.08.13, 8:58 | #  ⟩

    Hier noch eine unsortierte, nicht repräsentative Auswahl aus den Beiträgen in der Facebook-Gruppe „Geowissenschaftler“:

    • Pinge
    • gefrittet
    • Tuff
    • Cummingtonite
    • Kakirit
    • Analcim
    • (Grau->Wacke
    • Kalkalkali
    • Nunatakker
    • Aa und Pahoehoe (Lava-Arten, die nach den Lauten benannt sind, die man ausstösst, wenn man drauf rumläuft *g*)
    • Boudinage
    • Ponor (das von Amphibol schon erwähnte Schluckloch)
    • Jökulhlaup (viel Spaß beim Aussprechen)
    • Koprolith
    • Blödit
    • Bunte Brekzie
    • Nickel-Skutterudit

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