FDP vergleicht Hochschulen mit Rummelboxern

Die FDP nutzt inzwischen alle Möglichkeiten, ihren Realitätsverlust zu illustrieren. In der Lausitzer Rundschau vom 26.03.12 und nun auch im Märkischen Boten vom 01.04.12 äußert Bundes­tags­ab­geordneter Neumann seine ganz eigene Sicht auf die Dinge:

Wenn das Ergebnis eines intensiven Dialogs für beide Seiten wäre, dass eine Fusion nicht machbar ist, dann wäre das etwas anderes. Aktuell ist es leider so, dass einer der Akteure wie bei Rummelboxern üblich alles versucht, die eigene Position im Vorfeld durch laute Argumente zu manifestieren.

Er fordert eine „Versachlichung des Uni-Streits“ – gerichtet an die BTU. Wer hat denn der Uni wochenlang jegliche Kommunikation und konstruktive Zusammenarbeit verweigert?

Seine übrigen „Argumente“ sind so alt, daß es eigentlich müßig ist, sich daran aufzuhalten. Seine strikt einseitige rbb-Interpretation des Lausitzkommissionsgutachtens ist durch Prof. Emmermanns wiederholte Ausführungen überholt. Und wie er in einer Fusion mit einer FH das Potential zur Spitzenforschung erhöht sieht, entzieht sich meiner Kenntnis.

Kommentar

  1. Mayte 1 ⟨ 27.03.12, 3:18 | #  ⟩

    Es scheint als ob die FDP jetzt einfach am Rand aller Vernunft nach Fans fischen würde. Was sollen sie auch sonst machen, wenn ihnen die Mitglieder weglaufen.

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